mbh-Impuls 15 – Probleme

mbh-Impuls 15 - Probleme

Keiner mag sie, daher greift der mbh-Impuls 15 – Probleme heute ein unangenehmes Thema auf. Aber das Unangenehme muss gar nicht so groß sein, wie wir es gerne machen. Es ist nämlich ganz einfach dem Problem den ersten Schrecken zu nehmen. Dazu aber mehr im heutigen mbh-Impuls.

„Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere Dein Problem.“ Hast Du den Satz auch schon mal zu hören bekommen und das nicht nur im Spaß? Mir ist das durchaus schon mehrfach passiert. Daher gehe ich inzwischen dazu über zu fragen: „Was ist denn mein Problem?“

Ganz häufig passiert genau das, was mir dann auf dem Weg zur Lösung weiterhilft. Das Problem wird klar formuliert. Einfach nur, weil wir mit zwei Analysen darauf schauen. und ggf. dadurch zu einer anderen (präziseren oder jetzt erst treffenden) Formulierung kommen.

Das Zitat zum heutigen mbh-Impuls 15 – Probleme nutze ich gern in meinen Trainings- oder auch Unterrichtseinheiten zu Problemlösungsstrategien. Denn es steckt so viel Wahres darin.

Wie häufig meinen wir das Problem erkannt zu haben und werkeln doch nur am Symptom? Oder wir stellen fest, dass wir zwar ein Problem beseitigt haben, aber nun ein anderes auftaucht? Ich behaupte, dass wir dann nicht das richtige Problem beseitigt haben.

Mit meinem mbh-Impuls 15 – Probleme möchte ich daher daraufhin wirken, dass wir uns mehr Zeit für die Formulierung, die Ergründung des Problems geben. Vor allem, dass wir das Problem mal tatsächlich konkret formulieren, auf den Punkt bringen, und nicht nur mit gern nebulösen Umschreibungen bezeichnen.

Niemand mag Probleme und wir weichen ihnen gern aus. Auch indem wir sie unkonkret lassen. Nur viele Themen erledigen sich eben nicht durch liegenlassen. Sie werden nicht besser, wenn wir sie im Nebel des Ungewissen lassen. Dann kommt eher noch der Schrecken hinzu, dass es sich nicht Verdrängen lässt.

Probleme sind teamfähig

Das muss ich allein lösen oder das ist mein Problem. Beides Sätze, die wir sicherlich schon häufig gesprochen und noch mehr gehört haben. Ganz häufig kann auch nur eine bestimmte Person hier konkret handeln, aber sie muss deswegen nicht allein sein.

Probleme sind teamfähig, denn die Intelligenz vieler macht Lösungen einfacher, schneller und eigentlich immer besser.

Außerdem ist es für die handelnde Person ein tolles Gefühl eben nicht allein zu sein, auch wenn die Handlung jetzt allein vorgenommen werden muss.

Daher sucht Euch bei Problemen die notwendige Unterstützung. Und sei es nur, dass ihr jemanden fragen könnt: „Was ist denn jetzt mein Problem?“

Der mbh-Impuls 15 – Probleme

Die Formulierung des Problems ist eine Hälfte zur Lösung, doch wenn Du mehr zu vollständigen Problemlösungsstrategien und möglichen Vorgehensweisen für Dich oder Dein Team wissen willst, dann sprich uns an.

Alle Kontaktdaten findest Du unter www.mbharder.com.

Eine schöne Woche wünscht die managementberatung björn harder

mbh-Impuls 14 – Entscheidungen

mbh-Impuls 14 - Entscheidungen

Wir sind unterschiedliche Entscheider und das soll unser mbh-Impuls 14 – Entscheidungen heute einmal beleuchten. Oder müssen wir feststellen, dass wir doch gar nicht so unterschiedlich in unseren Entscheidungen sind? Aber letztendlich fühlt es sich gut an, wenn die Entscheidung getroffen ist. Dazu mehr im folgenden mbh-Impuls.

Wir alle kennen es. Wir stehen an der Schwelle einer Entscheidung und fragen uns, wie wir diese am Besten fällen können. Natürlich rational, unter Berücksichtigung der real existierenden Vor- und Nachteile. Wir wägen in unserem Kopf ab und dann folgt eine logische Entscheidung.

Genau das nehmen wir zumindest in den meisten Fällen für uns in Anspruch. Mit dem heutigen mbh-Impuls 14 – Entscheidungen möchte ich aber ganz bewusst eine andere These vertreten, die sich aus immer wieder auftretenden Situationen im Coaching aufdrängt.

Dort erarbeite ich mit meinen Coachees nach Möglichkeit immer wieder mehrere Lösungsansätze, damit auch Alternativen betrachtet werden können. Wenn es dann aber an die Entscheidung für den „besten“ Weg kommt, dann steht der Kopf aber auch gern einmal im Weg.

Ganz typisch lässt sich diese Blockade auch mit der Frage „Was fühlt sich denn besser an?“ durchbrechen. Irgendwie spielt unser Unterbewusstsein, unser Bauch also in Entscheidungen doch immer eine gewichtige Rolle mit.

Viele Studien gehen sogar davon aus, dass unser Unterbewusstsein die Entscheidung schon längst gefällt hat und wir mit dem Bewusstsein nur versuchen nachzuweisen, dass das auch stimmt. Die Rückmeldung, dass der notwendige Impuls dann doch aus dem Bauch kam, habe ich dazu auch schon mehr als einmal erhalten.

In der letztendlichen Betrachtung fühlen wir uns mit unserer Entscheidung auch dann erst wirklich wohl, wenn Kopf und Bauch im Einklang sind. So lange es hier einen Missklang gibt, ist es für uns irgendwie keine gute Entscheidung.

Unser mbh-Impuls 14 – Entscheidungen als Eisbrecher?

In meiner Coachings arbeite ich mit meinen Klienten immer wieder daran, Entscheidungen nicht nur zu rational zu sehen. Also Entscheidungen nur im Kopf zu bewegen. Dazu soll auch unser heutiger mbh-Impuls 14 – Entscheidungen seinen Teil beitragen.

Es wäre falsch alle sachlichen Argumente und Tatsachen auszublenden. Doch nur Sachlichkeit allein ist auch keine gute Entscheidungsgrundlage. Wir Menschen sind nun mal auch in erheblichem Umfang emotional.

Das gilt übrigens auch im beruflichen Kontext, wo wir uns meist noch weniger trauen „aus dem Bauch heraus“ zu entscheiden. Wobei – vielleicht würde uns genau dies den notwendigen Mut für die Entscheidung geben.

Niemand muss und darf vor allem im beruflichen Umfeld sein „Menschsein“ verleugnen oder unterdrücken. Weder hebt dies die Entscheidungsqualität, noch -menge, noch wird es zu rein positiven Entscheidungen führen.

Den richtigen Riecher gehabt zu haben, kennen wir als Sprichwort. Ist das nur auf Rationalität zurückzuführen? Für mich nicht.

Wie siehst du das und wie entscheidest Du? Lässt Du Herz, Bauch, Intuition bewusst zu, oder doch mehr rational?

Ich freue mich auf Deine Kommentare zu diesem Beitrag.

Ein schönes Wochenende wünscht Deine managementberatung björn harder

mbh-Impuls 13: Sich irren

mbh-Impuls 13: Sich irren
mbh-Impuls 13: Sich irren

Der heutige mbh-Impuls 13: Sich irren wurde ausgelöst, als ich mal wieder für diesen Blog auf der Suche nach Zitaten war. An genau diesem Zitat blieb ich heute hängen. Ich kenne den Satz bereits seit langem, doch erst dieses Mal löste es etwas aus. Meine Frage ist: Ist sich irren positiv oder negativ zu sehen?

Die Ansprache sich geirrt zu haben, löst bei den meisten Menschen ein Gefühl von Unbehagen aus. Irgendetwas ist ja schließlich „falsch“. So zumindest die typische Situation, wenn wir einen Menschen auf einen Irrtum ansprechen. Die Reaktion darauf ist durchaus unterschiedlich und bewegt sich zwischen den Polen der Einsicht und des Beharrens auf der Richtigkeit der eigenen Position.

Das Zitat von Leonardo da Vinci löst bei mir den Gedanken aus, dass mehr Denken das Irren vermindert. Auch fühle ich mich von dem Zitat quasi dazu aufgefordert „gefälligst“ mehr zu denken, damit Irrtümer abnehmen.

Aber diese projizierte Aufforderung da Vincis löst bei mir einen gewissen Widerstand aus. Will ich eigentlich mehr denken und mich weniger irren? Hat sich irren nicht ein gewaltiges positives Potenzial?

Zum einen gleich mal vorneweg: Ich habe keine Ahnung, ob da Vincis Zitat tatsächlich die Aufforderung zum Ausdruck bringen soll, oder ob ich da nicht etwas interpretiere. Vielleicht irre ich mich an dieser Stelle ja schon?!

Doch ist es jetzt nicht genau dieser potenzielle Irrtum, der mir eine Gedankenwelt eröffnet, die ich ohne diesen Irrtum nicht gehabt hätte? Ohne diesen Irrtum wäre der heutige mbh-Impuls 13: Sich irren ja vielleicht nie entstanden.

Halten wir doch einen Gedanken dieser ganzen Welt, die gerade durch meinen Kopf stürmt einen Augenblick fest. Wenn wir immer mehr denken und damit versuchen immer weniger zu irren, werden wir dann nicht weniger handeln?

Unser Denken, unser Abwägen, das Planen hängt doch ab von unseren Erfahrungen und unserem Wissen. Wir bauen doch damit auf unserem vergangenen, erfahrenen auf und versuchen eine aktuelle oder zukünftige Situation oder Lösung zu ermitteln.

Bei allem, was wir aber nicht wissen, nützt uns denken doch aber nichts. Müssen wir mit der Projektion in die Zukunft nicht auch den Irrtum, das sich irren, mit in Kauf nehmen? Egal wie viel wir denken?

Ich kenne dieses Muster des „Zuviel-Denkens“ von so einigen meiner Coachees. Die überlegen angestrengt hin und her und versuchen die bestmögliche Lösung zu finden oder alle Möglichkeiten auszuloten, um den optimalen Weg zu finden. Der Erfolg ist meist, dass sie auf der Stelle treten, dich nichts bewegt und die Welt sie überholt.

Irgendwann wird aus dem Denken sogar eine Angst vor dem Entscheiden, denn die Vielzahl der Möglichkeiten, Risiken und Irrtümer stapelt sich höher und höher. Es wird immer schwieriger den richtigen Weg zu finden.

Ist es da nicht besser sich zu irren? Selbst wenn mensch denn fällt, steht man wieder auf und nimmt den nächsten Weg.

Ja klar, an manchen Stellen ist Irren nicht so gut. Das richtige Medikament, das richtige Urteil im Namen des Volkes und anderes mehr soll gut gedacht und nicht auf Irrtum gestrickt sein.

Doch ich bleibe dabei. Wir Menschen brauchen den Irrtum, das Ausprobieren und dabei Scheitern, das Aufzeigen eines anderen Weges, um zu lernen, um uns zu entwickeln.

Daher ist unser heutiger mbh-Impuls 13: Sich irren auch eine Aufforderung. Traut Euch, euch zu irren. Nehmt es nicht sofort als negativ, sondern als Chance der Entwicklung. Es führt Euch in Galaxien, die ihr als Mensch noch nie zuvor gesehen habt.

Und das ist in meiner Welt erst einmal gut.

Wie siehst Du das? Schreib mir doch gern dazu einen Kommentar.

Eine schöne Woche!

mbh-Impuls 12: Happy Work

mbh-Impuls 12: Happy Work
mbh-Impuls 12: Happy Work

Unser mbh-Impuls 12: Happy Work setzt einen Kontrapunkt gegen die derzeitig häufige Corona-Tristesse. Happy Work ist möglich! Willst Du auch Spaß haben? Dann mach Dir einfach Happy Work. Das ist möglich.

Immer häufiger höre ich in meinen Terminen von meinen Kunden und Klienten: „Herr Harder, es macht mir keinen Spaß mehr. Ich kann das alles nicht mehr sehen und nicht mehr hören.“

Im Detail steckt da aber meist nicht die Arbeit an sich dahinter, sondern die veränderten Rahmenbedingungen. Corona und Digitalisierung machen die Führungsarbeit nochmals komplexer und das bekommen wir alle zu spüren.

Und auch dieses Hin und Her zwischen öffnen, Lockdown, Office, Homeoffice und alles weitere zehrt doch gewaltig an unser aller Nerven.

Doch das muss nicht heißen, dass Arbeit zu spaßfreien Zone wird. Happy Work ist wichtig, denn wir alle verbringen ja viel Zeit mit unser Tätigkeit. Und für Spaß an der Arbeit braucht es auch keine riesigen Formate.

Habt Ihr schon mal „digitale Kaffeemaschine“ gespielt?

Zweimal am Tag gibt es ein Zeitfenster von 30 min, in das sich jeder einwählen kann (egal ob Video oder nur Telefon) und es darf um alles gehen, nur nicht um Arbeit. Das ersetzt zumindest ein bisschen das informelle Treffen an der Kaffeemaschine, in der Teeküche, dass wir alle so vermissen.

Oder wie wäre es mit der Messenger-Gruppe, in der alle einfach nur den „Unfug“ teilen, der uns so zum Schmunzeln oder lachen bringt. Wenn Du arbeitsseitig einmal durchhängst, einmal reinschauen, die ersten 3 bis 4 Einträge lesen/anschauen und das Leben wird garantiert leichter.

Happy Work geht aber auch anders. Anstatt in Terminen immer nur darüber nachzudenken, wie etwas gehen kann, stellt die Frage doch mal um. „Was können wir alles tun, damit es garantiert schiefgeht?“. Da kommen die besten Lacher zusammen, garantiert! Es ist unglaublich wie kreativ wir werden können, wenn wir die Perspektive einmal umdrehen.

Unser mbh-Impuls 12: Happy Work will Euch einfach nur dazu aufrufen, die Dinge bei aller Herausforderung auch einmal wieder mit der anderen Brille zu betrachten.

Es gibt so viele tolle Möglichkeiten.

Welche habt Ihr denn schon genutzt? Ich bin da sehr neugierig. Schreibt mir doch einfach in den Kommentar.

Eine schöne, freudige kommende Woche wünscht Euch die

managementberatung björn harder

mbh-Impuls 11: Lebensgeschichten

mbh-Impuls 11: Lebensgeschichten
mbh-Impuls 11: Lebensgeschichten

Unser mbh-Impuls 11: Lebensgeschichten greift die Idee auf – Was haben wir eigentlich aus unserem Leben zu erzählen? Denn wir alle lieben Geschichten. Doch bleibt die Frage: Wann haben wir denn Lebensgeschichten zu erzählen? Was braucht es dafür? Ein kleiner Ausflug ins Leben…

Bei meiner Arbeit mit einem meiner Klienten sind wir an den Punkt gekommen, dass er sich in seinem Leben und mit seinem Leben nicht mehr so richtig wohlfühlt. Irgendwie fehlt ihm der „Wert“ in seinem Leben.

Wir haben uns dann dem Thema darüber genähert, dass wir einmal gesammelt haben, in was für Situationen, bei was für Tätigkeiten, er sich wohlgefühlt hat. Die Sammlung fiel ihm durchaus schwer, denn erstmal war sein Horizont nur auf die nähere Vergangenheit gerichtet. Wir mussten erst weiter in seine Lebensgeschichte eintauchen, ältere Impulse angehen, bevor wir hier fündig wurden.

Ein ganz starkes Bild, dass plötzlich auftauchte, war die Erinnerung bei seinen Großeltern zu sitzen und zu lauschen, welche Geschichten diese so zu erzählen hatten. „Das waren Lebensgeschichten, beeindruckend, spannend, interessant, manchmal traurig, aber ich fühlte mich immer wohl in dieser Situation. Das ist eine wirklich wertvolle Erinnerung, hier hatte Leben einen Wert.“ Das war sein Urteil am Ende der Schilderung.

Wir haben noch ein paar andere werthaltige Erinnerungen ausgegraben, aber diese war für diesen Tag die prägendste. Auf einmal stand nämlich von ihm auch die Frage im Raum: „Welche Lebensgeschichte hätte ich denn zu erzählen? Was kann ich meinen Kindern, Enkeln aus meiner Lebensgeschichte erzählen?“

Ein Impuls für die eigene Geschichte

„Welche Geschichte würden Sie denn gern erzählen, wenn ich jetzt Ihr Kind wäre?“, so meine Reaktion, die zu einem langen Schweigen führte. Da war sie wieder die Frage nach „welcher Aktion meines bisherigen Lebens ordne ich denn einen Wert zu“?

Eine Geschichte wurde es nicht, aber wir fingen an Dinge zu sammeln, auf die er stolz war. Wir trugen Erreichtes und Erlebtes zusammen, dem er doch bei aller Mühe der Arbeit daran, einen Wert zumessen konnte. Etwas, das positiv besetzt war.

Am Ende stand immerhin eine gut gefüllte FlipChart-Seite mit rund 20 Punkten.

„Das sind doch Lebensgeschichten, die Sie erzählen können, oder nicht?“ So traten wir in eine erste Reflektion dazu ein.

Die Antwort war ein klares, überzeugtes JEIN. Das alles waren Erfolge, Erlebtes, die aus Lernen, Arbeiten, schulischem Wissen resultierten. Doch sollte die Lebensgeschichte nur eine Erfolgsstory aus Arbeit sein? Nein!

„Ich lebe, aber nicht richtig…“ – das war ein weiterer Schritt der Erkenntnis. Daher sammelten wir nun im Dreieck Geschichten der Großeltern, eigene Erfolge, Fehlendes die Themen, die für die Leere in ihm sorgten.

Letzten Endes war die Lösung sehr einfach. Wie so häufig ging es um einen Wechsel von Prioritäten. Andere Dinge tun zu wollen, als bisher, weil das Wunschmaß an Erfolg für die bisherigen Tätigkeiten erreicht war. Es gab hier keine Steigerung mehr. Hier war mein Klient satt, aber den Hunger an anderen Themen wollte er sich (noch) nicht eingestehen.

Inzwischen sind die Prioritäten nachhaltig verändert, sein Leben hat wieder einen Wert und bei unserem letzten Kontakt berichtete er mir stolz, dass er jetzt schon mindestens zwei wirkliche Lebensgeschichten hätte, die er berichten könnte.

Unser mbh-Impuls 11: Lebensgeschichten

Das Zitat zu unserem heutigen mbh-Impuls 11: Lebensgeschichten finde ich daher so extrem passend.

Hast Du denn Deine Lebensgeschichten schon gesammelt? Oder suchst Du auch noch nach einem „Wert“ in Deinem Leben?

Der Wechsel von Prioritäten kann Dir hier helfen. Wie das gehen kann, dazu können wir uns gern einmal austauschen.

Gehe doch jetzt auf meine Homepage www.mbharder.com. Da findest Du alle Kontaktdaten und -möglichkeiten. Gib Deiner Lebensgeschichte jetzt einen neuen, anderen Anschub.

Ich freue mich auf den Kontakt mit Dir!

Eine erfolgreiche Woche wünscht Dir

Björn Harder

mbh-Impuls 10: Arbeitschaos

mbh-Impuls 10: Arbeitschaos
mbh-Impuls 10: Arbeitschaos

Mit dem mbh-Impuls 10: Arbeitschaos kommt heute wieder mal eine Geschichte mitten aus dem Leben. Wer kennt es nämlich nicht, das „anfallende Zeug“, das täglich, stündlich, sekündlich auf unserem Tisch landet und diesen immer wieder „vermüllt“. Sind wir deswegen unfähig, weil es mal chaotisch aussieht? Oder ist das nicht sogar normal?

Ein Blick in meine kommende Woche zeigt es mir wieder sehr deutlich auf. Eine Vielzahl von Terminen, offenen Aufgaben, Vorbereitungen usw. die irgendwie in diese zeitliche Begrenzung der Arbeitswoche hineinmüssen. Und dabei sind die Dinge, die da noch kommen werden ja nicht einmal berücksichtigt.

All dies „anfallende Zeugs“ will erledigt werden und schreit quasi nach einer Bearbeitung. Arbeitschaos entsteht und droht mich zu überrollen. Dieses Gefühl kennen auch viele meiner Klienten, wenn wir uns mit dem typischen Thema „Zeitmanagement“ beschäftigen.

Bislang ist mir noch keine Führungskraft untergekommen, die nicht über zu wenig Zeit, zu viele Aufgaben, fehlende Struktur, Informationsüberflutung oder irgendein anderes ähnliches Symptom geklagt hat.

Wir haben das Gefühl ohnmächtig zu sein, gegen das, was da alles so anfällt.

Chaos haben wir nicht nur beruflich, sondern auch privat

Spannend finde ich immer wieder den Versuch die private von der beruflichen Welt zu trennen. Im Beruf muss ich das so machen und im privaten Umfeld kann ich das anders machen. Entschuldigung, aber das ist völliger Blödsinn.

Wir alle leben nicht in zwei verschiedenen, voneinander getrennten Zeitebenen namens privat und beruflich. Anfallendes Zeugs prasselt auf uns aus beiden Richtungen ein und fordert ein und dasselbe – unsere Lebenszeit.

Ich zumindest kann eine Sekunde in meinem Leben nur einmal leben, egal ob beruflich oder privat. Da gibt es keine zwei Ebenen, also kann ich das Chaos auch nicht voneinander trennen. Oder hast Du zwei Ebenen? Wenn ja, kann ich etwas abbekommen?

Ein wesentlicher Zusammenhang ist also, dass wir erkennen müssen, dass wir alles in einen Topf werfen müssen. Berufliches organisieren heißt also im selben Moment auch Privates organisieren, denn die Sekunde lässt sich ja nur einmal belegen.

To-do-Listen: gut gedacht, aber schlecht gemacht

Gegen Chaos soll ja bekanntlich Ordnung schaffen helfen, also schaffen wir Ordnung. Wir sortieren Papiere zusammen und fangen manchmal an eine to-do-Liste zu führen. Aber der Stapel wird schön getrennt von der Liste und dann haben wir gern eine auf Papier und noch eine auf dem Rechner, einiges steht direkt im Kalender und einiges nur in der Liste.

Also das Chaos ist zwar gemindert, aber nicht beseitigt. Kommt noch hinzu, dass wir die Einträge in den Listen gern globalgalaktisch halten.

Bei meinem letzten Klienten standen in der to-do-Liste Einträge wie:

  • Mitarbeiterziele
  • Steuerberater
  • Auto
  • Abendessen

und ähnliches. Auf mein Fragen hin, was sich denn dahinter verbirgt, erntete ich ein ernstes Gesicht und ich konnte das einsetzende Denken quasi hören.

Als wir dann die Themen vereinzelten, kamen allein beim Stichwort Steuerberater nach längerem Überlegen 8 einzelne Aufgaben heraus. Bei den anderen Punkten war es nicht wesentlich besser.

„Wieviel war Ihre to-do-Liste jetzt im Nachgang wert?“ lautete dann meine Frage und die Antwort bekam ich optisch schneller als verbal. Der Klient lief rot vor Scham an und gestand sich dann ein, dass das, ich zitiere: „kompletter Müll und Nonsens“ war.

„Welche Wirkung hatte die Liste auf Ihr Chaos?“ – „Es hat es eher noch schlimmer gemacht, denn ich musste die Punkte dann nochmal durchdenken, was nochmal Zeit gebraucht hat.“

Zusammenhänge sofort richtig herstellen

Arbeitschaos könnt Ihr nur dann reduzieren, wenn ihr die Dinge sofort vereinzelt und auch tatsächlich als to-do aufschreibt. Ein echtes to-do besteht immer mindestens aus einem Objekt und einer Verrichtung. Garniert ihr das noch mit einer konkreten inhaltlichen Ergänzung, dann taugt Eure to-do-Liste etwas.

Also statt Steuerberater sollte der Eintrag z.B. lauten: Steuerberater wegen Frage zur Höhe der Rechnung aus dem Dezember anrufen. Mit dieser Information kann Euer Gehirn sofort einen konkreten Zusammenhang herstellen und es braucht kein erneutes Überlegen mehr.

mbh-Impuls 10: Arbeitschaos

Zwei Tipps für Euch, die schon am Wochenende auch im Privaten helfen können:

  1. Trennt nicht mehr zwischen privat und beruflich – Eure Zeit hat keine zwei Dimensionen
  2. Stellt den konkreten Zusammenhang/die konkrete Anforderung direkt her, dann braucht es keine doppelte Zeit.

Arbeitschaos weiter beseitigen?

Wer mehr wissen will, wie er/sie sein Arbeitschaos beseitigen kann, als wir hier im mbh-Impuls 10: Arbeitschaos darstellen, dem sei unser Angebot Selbstmanagement empfohlen.

Sprecht uns einfach darauf an. Alle Kontaktdaten findet Ihr unter www.mbharder.com.

Unser Angebot gibt es auch als virtuelles Format für Einzelpersonen bis hin zu Gruppen/Teams usw..

Uns jetzt viel Erfolg im Chaos!

Eure managementberatung björn harder

Experiment geglückt – Fortsetzung folgt

Experiment geglückt - Fortsetzung folgt
Unser Großraumbüro namens Zoom

Unser Experiment ist geglückt und Fortsetzung folgt, denn der Termin steht schon in den Kalendern. Das Versuchsmodell „Unser Großraumbüro namens Zoom“ geht für uns in Serie und alle, die dabei waren, freuen sich schon darauf. So zumindest die erste Stimmungsabfrage. Aber was ist geschehen, dass wir in Serie gehen? Wer mehr wissen will, muss weiterlesen…

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Unser Experiment hat für jede(n) was

Was für unsere Kunden notwendig ist, soll für uns doch gern zur Kür werden. So lässt sich ein wenig die Stimmung beschreiben. Voller Vorfreude sind wir in unseren „Zoom-Co-Working-Space“ gestartet und wir wurden überzeugt.

Am Freitagnachmittag haben wir festgestellt: Experiment geglückt – Fortsetzung folgt und das wurde auch gleich in den Kalendern fixiert. Das nächste Co-Working wird gleich in dieser Woche stattfinden.

Was ist passiert, dass wir davon so überzeugt sind? Das Wichtigste war – es war für alle ganz einfach.

Punkt 08:30 Uhr öffnete sich der Co-Working-Space und wir trafen uns schon auf unterschiedlichen Tagesständen. Die einen beim ersten Kaffee, andere schon beim Frühstück und wieder andere schon vollständig arbeitsbereit, aber das war völlig egal. Ist im Büro ja auch nicht so viel anders.

Wie Menschen und auch wir nun mal so sind: erstmal quatschen, lästern, austauschen und fröhlich gemeinsam in den Tag starten.

Erste Regel des Experiments: Jede(r) kann, keiner muss

Schon beim Austausch entwickelte sich der Tag. „Was liegt denn bei Euch heute so an?“ war natürlich eine Frage, denn es gab ja kein festes gemeinsames Thema für den Tag. Aber eigentlich gab es das doch. „Ich muss meine Steuern machen“ war das Massenthema des Tages, aber unter uns, nicht jeder ist dazu gekommen oder hat es fertiggestellt…

„Was gibt es denn für Themen, wo wir auch was zusammen machen können, oder ihr den/die Anderen braucht?“ – auch das ein wesentlicher Austausch gleich am Beginn des Tages.

Also kurzerhand geklärt wer denn wo mitmachen will, ein bisschen Zeiten geplant und schon ging es los. Jeder konnte, aber niemand musste. Schließlich rief der eigene Schreibtisch und wir hatten allesamt unseren/einen Tag im Homeoffice. Daher bildeten sich unterschiedliche Grüppchen und das war für alle ok. Einfach so. Tolles Gefühl!

Zweite Regel des Experiments: Rein und raus, so wie es passt

„Ich muss dann und dann mal raus, da habe ich einen Call/Termin oder sonst was. Danach komme ich aber wieder“ – mit der ersten Aussage in diese Richtung entstand Regel Nummer 2. Auch der Zoom-Co-Working-Space ist keine zwingende Dauerveranstaltung.

Kommen und gehen gehört dazu, wenn wir denn den eigenen Arbeitsplan abarbeiten. Auch wer später erst dazu kam, nur kurz vorbeischaute, oder ganz schnell wieder weg war, war ein schöner Teil des Ganzen.

Auch das ging organisch ganz leicht von der Hand und war von allen Mitmachenden sofort akzeptiert.

Experiment geglückt - Fortsetzung folgt

Dritte Regel des Experiments: Videoarbeit geht auch still

Ich gebe ja zu, dass das meine wesentliche Befürchtung war: Dass sich irgendwie ein dauerhafter Geräuschteppich entwickelt, weil immer irgendwer sich austauscht, oder etwas reinruft, oder, oder, oder…

Aber nö! So, wie wir die gemeinsamen Phasen hatten, gab es auch die „Einzelphasen“, wo jede(r) still an seinen Themen vor sich hin arbeitete. Nur selten eine Frage, oder ein „bis gleich“, wenn denn jemand ausstieg. Videoarbeit geht also auch still.

Will als Phase aber auch „geplant“ bzw. zumindest angesagt sein…

Purer Luxus: die Anderen sehen

Wir kennen das alle. Du arbeitest an einem Thema, denkst über etwas nach und schaust in der Gegend herum. Was ist normal im Homeoffice.? Du bist allein. Mal der Blick aus dem Fenster, mal der schweifende Blick durch den Raum, aber das ist alles bekannt, 1000mal gesehen.

Im Experiment war das anders. Die Videos waren an, es gab etwas anderes zu sehen und wenn es nur war, dass jemand telefonierte und andere auch still mit gesenktem Kopf am Rechner fleißig waren. Jeder Blick auf die kleinen bewegten Bilder gab einen anderen Eindruck. Niemand war alleine, da war ein Team, da waren andere Menschen. Und die waren im Zweifel auch nur einen Mausklick entfernt. Nur das Mikro öffnen und schon war direkter Kontakt machbar. Purer Luxus im Homeoffice!

Vierte Regel des Experiments: Breakout-Room und telefonieren für Kleingruppen nutzen

„Können wir zwei mal kurz das und das klären?“ – auch das kennen wir alle. Im Büro gehen wir mal eben eine Tür weiter und stellen da die Frage. Niemand erwartet dabei, das der/die andere sofort bereitsteht, aber man geht mit einer Rückmeldung.

Das geht im Homeoffice nicht. Anrufen und dann darauf hoffen, jemanden zu erreichen und bestenfalls nicht zu stören, ist die einzige Chance, wenn man nicht per Email arbeiten will.

In unserem Großraumbüro war das einfach. Mikro auf, kurz fragen und Vorgehen vereinbaren. Fühlte sich an, wie sonst im Büro.

Genutzt haben wir dann beides. Breakout-Rooms oder das Telefonat. Und wieder der Luxus: Selbst beim Telefonat war der/die Andere zu sehen. Vor allem, die restliche Gruppe konnte in Ruhe weiterarbeiten.

Und hier auch mal nur unter uns: Es war schon lustig die Gesprächspartner ab zu mal beim Telefonat zu beobachten…

Wichtige Erfahrung dabei aber auch: Die Videokonferenz sollte mindestens zwei Gastgeber/Hosts haben, sonst wird der eine immer rausgerissen und trägt die Last der Organisation von Räumen. Aber auch das lässt sich ja gut im Tool organisieren.

Fünfte Regel des Experiments: Pausen zum Genuss machen

Ich gebe ganz ehrlich zu – so abwechslungsreich, wie im Experiment, waren meine Homeoffice-Pausen noch nie.

Angefangen mit dem „Bürosport“ zu Beginn des gemeinsamen Tages, über kleine Spielsequenzen bis hin zu kleinen gemeinsamen Pausen mit einfach ein bisschen quatschen (oder gemeinsam Essen). Auch die Unterbrechungen waren wertvolle Zeit und wir konnten wieder viel von einander lernen und erfahren. Quality Time im Homeoffice. Entschuldigung für die Formulierung, aber wie geil ist das denn?

Experiment geglückt - Fortsetzung folgt

Experiment geglückt – Fortsetzung folgt

Dieser Tag war nicht nur ein Experiment, für mich war er ein Erfolgsmodell. Zum Glück nicht nur für mich, sondern für alle Anderen auch. Daher gibt es eine Fortsetzung. Wieder am Freitag und wieder als Experiment.

Ein Experiment bleibt es, weil andere Teilnehmer:innen dazu kommen, weitere Regeln sich herausbilden, bisherige Regeln bestimmt verändert, angepasst oder verworfen werden.

Unser Großraumbüro namens Zoom bleibt für uns ein offenes Experimentierfeld. Und das ist gut so.

Ich freue mich darauf und bin gespannt, ob Ihr auch solche Erfahrungen gemacht habt.

Vielleicht habt Ihr ja auch noch Fragen zu anderen Dingen, die ich hier nicht niedergeschrieben habe.

Daher mein heutiger Call-to-Action: Schreibt mir Eure Erfahrungen oder Eure Fragen! Jetzt und direkt…

Ich freue mich darauf.

Eine erfolgreiche Woche wünscht Euch Euer

Björn Harder

mbh-Impuls 9: Keine Vorsätze?

mbh-Impuls 9: Keine Vorsätze?

Gute Vorsätze sind eine echte Tradition, aber wir fragen heute mal in unserem mbh-Impuls 9: Keine Vorsätze? Ist das gut oder schlecht? Darf ich das?

Bitte hebe gedanklich mal Deine Hand, wenn auch Du mit guten Vorsätzen in das Jahr 2021 gestartet bist. Du bist mit Sicherheit in vielzähliger Gesellschaft und alle handeln mit besten Absichten. Schließlich soll das neue Jahr ja etwas besseres sein, als das Vorhergegangene.

Dazu sind mir in den vergangenen Berufsjahren schon unzählige Menschen begegnet, die mit guten Vorsätzen gestartet sind. Ja, es hat schon viele gegeben, bei denen Vorsatz auch tatsächlich Realität geworden ist. Aber das Übergewicht derer, bei denen nur „heiße Luft“ erzeugt wurde, ist leider größer. Und das ist keinerlei Anspielung auf eine körperliche Statur.

Wobei, wenn man sich mit den Vorsätzen beschäftigt, dann bilden sich bestimmte Konzentrationen aus, die absolut etwas mit dem Körper zu tun haben.

Das Hauptfeld unserer Vorsätze findet sich nämlich in der Kategorie Gesundheit.

Angefangen bei Abnehmen, mehr Sport, weniger Stress, mehr Ruhepausen usw., usw. findet sich ganz viel hinsichtlich körperlichen Wohlbefindens.

Gleichzeitig zeigt die Forschung aber auch, dass mit dem guten Vorsatz auch der Stresslevel bei uns steigt. Heißt das also Vorsatz = Stress und kein Vorsatz = kein Stress? So einfach und platt ist der Wirkzusammenhang garantiert nicht, aber die Tendenz ist durchaus korrekt.

Warum Vorsätze Stress erzeugen

Wenn wir uns Vorsätze schaffen, dann wollen wir auch gleich so richtig etwas vorlegen. Ohne Fleiß kein Preis, dem Mutigen gehört die Zukunft und ohne echte Herausforderung keine echte Belohnung. Wir setzen uns also Ziele die uns so richtig herausfordern und wir legen in den ersten Tagen auch gleich volle Kanne los, denn von nichts kommt ja auch nichts.

Aber Aktion und Reaktion stehen immer in einem ausgewogenen Verhältnis, das bekommen wir schon alle im Physik-Unterricht als physikalisches Gesetz vermittelt. Wir setzen eine große Aktion und der Körper oder das System reagiert mit einer großen Reaktion. Meist aber keine gute im Sinne von Erfolgsgefühl.

Das erhöht den Druck von außen und innen und der innere Aufruf „du musst doch, es ist doch dein Vorsatz“ bekommt einen zusätzlichen Impuls. Damit entsteht eine schöne Spirale, die für viele nur Stress bedeutet.

Ist der Weg „Keine Vorsätze“ besser?

Auf alle Fälle verändern wir den Stresslevel. Wir setzen uns nämlich nicht unter Druck, ein Impulsgeber für Stress fällt damit weg.

Das Zitat im Bild mbh-Impuls 9: Keine Vorsätze? beinhaltet aber auch noch den Hinweis auf „sei glücklich“ und das Glück ist ein besserer Lieferant für Ziele, als die Tradition guter Vorsätze für’s neue Jahr.

Keine Vorsätze heißt dabei auch nicht, dass ihr euch notwendiger Veränderung verweigert. Aber nähert Euch doch den Themen einmal über die Frage „Was macht mich glücklich?“.

Wenn ihr hier den Mangel an Glück lokalisieren könnt und genau feststellt, was die Schraube ist mit der ihr dann den richtigen Impuls mit einem echten Wohlgefühl setzt, dann ist die Welt stressfrei und erfolgreicher.

Körperliche Gesundheit ist nämlich nicht unbedingt eine Frage von Sport. Nehmen wir mal eines der ultimativen Lieblingsthemen: Abnehmen. Ich kann meinen Körper mit zusätzlichem Energieverbrauch (also Sport) oder auch geringerer Energiezufuhr zu einer Reaktion bringen. Wenn jetzt der Weg ins Fitnesscenter sowieso verbaut ist, dann muss ich mich nach anderen Wegen umschauen.

Ein Coachee von mir geht schon seit Jahren einen anderen Weg. Kochen und Essen machen ihn glücklich Er hat einen wirklichen Spaß daran, Lebensmittel zuzubereiten und zu etwas Schönem zu verbinden. Und ja, das hatte auch einen körperlichen Effekt.

Der Erste Versuch war: Sport und Fitnesscenter, aber er musste sich jeden Tag zwingen, wurde immer unzufriedener, was auch seine Familie zu spüren bekam. Als dann auch körperliche Reaktionen negativ wurden und der Erfolg noch weiter in die Ferne rückte, hat er den Sport verworfen.

Heute kocht er immer noch mit großer Liebe und Hingebung, aber er verarbeitet andere Lebensmittel. Er nimmt heute mit Spaß am Kochen ab. Das Ganze dauert auch länger, aber die Gewichtstendenz seit seinem Entschluss ist stetig fallend – und er hat Spaß daran. Er ist glücklich.

Und das Glück kommt auch aus der Abnahme, aber vorrangig macht es ihn glücklich zu kochen und tolle Mahlzeiten für sich und seine Lieben zu kreieren. Das Abnehmen ist kein Vorsatz mehr. Es ist freudig in Kauf genommene Nebenerscheinung.

mbh-Impuls 9: Keine Vorsätze?

Wenn wir etwas erfolgreich in unser Leben integrieren, dann weil es uns glücklich macht. Daher möchten wir Euch mit unserem heutigen Impuls auf einen anderen Weg führen.

Kommt weg von diesem „Es ist ja Tradition mit guten Vorsätzen“ – dieser Weg taugt nichts, gar nichts.

Kommt hin zur Frage „Was macht mich glücklich und wie kann ich das mit Schritten, die mich auch glücklich machen, erreichen?“

Dann braucht ihr auch keine plakativen Vorsätze, sondern ihr lebt den Weg sofort und viel einfacher.

Wenn Du mal eine Änderung des Blickwinkels brauchst, dann melde Dich bei uns – nicht nur aus beruflichem Umfeld. Es geht um Dein Glück!

Eine schöne Woche und glückliche Wege wünscht Dir

Björn Harder

mbh-Impuls 8: Ruhe nutzen

mbh-Impuls 8: Ruhe nutzen

Die Idee zum mbh-Impuls 8: Ruhe nutzen hatte ich in drei Telefonaten der letzten Wochen. Meine Coachees hatten immer gute Ideen in den Gesprächen entwickelt. Aber es fehlte immer die Zeit dies umzusetzen. Es fehlte die Zeit dies zu Ende zu denken. Oder es fehlte die Zeit die guten Dinge mal wirken zu lassen. Das Hamsterrad kreiste mit irrsinniger Geschwindigkeit. Warum Pausen aber so gut und wichtig sind, dazu nachfolgend mehr.

Wenn ich es mal ganz hart formuliere, dann muss ich sagen: „Wir Menschen sind für die aktuelle Zeit nicht gemacht“.

Wir müssen ständig neue Dinge dazu lernen, uns als Mensch hinterfragen und uns weiterentwickeln. Hinzu kommt, dass das Tempo dieses Fortschritts sehr hoch ist und wir durch Smartphones & Co. irgendwie ständig „on“ sind.

Wir fühlen uns teilweise ausgelaugt und uns fehlt die Zeit, einfach mal durchzuschnaufen. Es ist keine Zeit der Geschwindigkeit einmal „hinterher zu kommen“.

Dabei sind echte Ruhephasen so wichtig. Das Gehirn braucht diese Pausen, um Dinge zu verarbeiten, aber auch unsere Seele braucht Ruhe, um einfach mal zu entspannen. Ruhe nutzen ist also ein wichtiges Thema für uns Menschen.

Der aktuelle Optimierungswahnsinn

Wenn wir uns einmal umschauen, dann sind wir umgeben von einem Optimierungswahnsinn. So nehme ich das zumindest wahr. Alles, jedes und jeder muss sich ständig und bis zum letzten Detail optimieren.

Wir Menschen wollen uns auch weiter entwickeln und nehmen daher die Chance dieser Optimierung gern an. Aber wenn die Optimierung Selbstzweck wird und „Nicht-Optimierung“ schon eher zum gesellschaftlichen Makel wird, dann lohnt es sich einmal darüber nachzudenken.

Das letzte Mal, dass ich mich daran erinnern kann, dass der Slogan „Mach mal Pause“ breit kommuniziert wurde, ist viele, viele Jahre her. Und selbst da war es als Werbeslogan für Autobahnraststätten. Der Aufruf Pause zu machen war der Aufruf zum Konsum entlang der Autobahn. Pause und Ruhe sind nicht zwingend identisch.

Ein Optimierung, eine Veränderung ohne Ruhe ist bei uns Menschen aber nicht möglich. Das ist biologisch bedingt und damit für uns eben nicht auszuschließen.

Ruhe nutzen hat auch biologische Hintergründe

Eine einfache und vereinfachte Herleitung dazu, die nur einmal schematisch darstellen soll, kommt hier.

Ein Verhalten, eine Aktion können wir durchaus als Abfolge von Nervenimpulsen und entsprechenden körperlichen (Re)Aktionen beschreiben. Die Impulse laufen dabei durch vorweg definierte Bahnen/Kanäle in unserem Gehirn. Eine Aktionsänderung bedingt eine Veränderung der Bahn/des Kanals in unserem Gehirn. Es müssen also ganz biologisch Nerven anders miteinander verknüpft werden.

Dafür braucht unser Gehirn zwei Dinge: Zeit und Ruhe, wobei ich mit Ruhe wirklich fehlende Aktivität meine. Aktivität A mit Aktivität B ersetzt ist nicht zwingend Ruhe im eigentlichen Sinn.

Der Zeitbedarf, den wir biologisch einfach brauchen, ist auch der Aspekt, warum ich zu Beginn dieses Beitrags gesagt habe, wir sind für die aktuelle Zeit eigentlich nicht geeignet. Die hohe Anpassungsgeschwindigkeit, die gern gefordert wird, oder als unabdingbar definiert wird, liegt über unseren biologischen Möglichkeiten. Wird sind biologisch nicht so schnell.

Wenn biologisch nicht neu verknüpft wird, dann kommt auch die Optimierung nicht zum Zuge. Der alte Kanal bleibt einfach bestehen und wird weiter genutzt. All die Mühe im Vorwege völlig umsonst. Der Wille ist da, aber wir berauben uns unserer Möglichkeiten des Lernens.

Unser mbh-Impuls 8: Ruhe nutzen

Wir Menschen brauchen also Ruhe, um Anpassung zu erzeugen. Unsere Biologie und unser Gehirn funktionieren nun einfach zwingend so. Damit sind Ruhepausen also kein Luxus sondern zwingende Notwendigkeit, um auch weiter in der Umwelt bestehen zu können. Ruhe ist unabdingbar, um Veränderungen zu ankern.

Versuche achtsam mit dir umzugehen.  Baue zwischendrin immer wieder Pausen ein, in denen du bewusst abschaltest und durchatmen kannst.

Nutze Pausen dabei auch wirklich als Ruhezeiten. Dass das nicht immer leicht ist, ist jedem klar. Was Dir dabei auch passieren kann, dazu findest Du ein Beispiel in unserem Blog-Beitrag „Voll anstrengend dieses Nichtstun„.

Vielleicht läuft es bei Dir ja auch ganz anders. Nur mit Probieren, wirst Du es erfahren.

Wir wünschen Dir erfolgreiche Pausen, vielleicht ja schon an diesem Wochenende.

Deine managementberatung björn harder

Unser Großraumbüro namens Zoom

Unser Großraumbüro namens Zoom
Unser Großraumbüro namens Zoom

Morgen startet ein Experiment: Ein Großraumbüro namens Zoom. Ein Kollege hat zu dieser Idee eingeladen. Was das ist? Unser Großraumbüro namens Zoom im Detail…

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Einladung eines Kollegen aus einem Beraternetzwerk. Er schildert seine Idee wie folgt:

„Hallo liebe Trainerkolleg:innen,

Gemeinsam verbunden und doch im Home-Office – am Freitag starten wir ein neues Experiment und laden Euch ein mitzumachen.

Idee/Hintergrund:

Mein Sohn arbeitet zur Zeit jeden Tag im Home-Schooling Office – er wählt sich morgens ein, schaltet sein Mikro stumm und nur dann an, wenn er was in der Gruppe sagen will und hört sonst zu bzw. bearbeitet seine Aufgaben. Gleichzeitig ist er über das Handy mit seiner Peergroup die gesamte Zeit verbunden und kann Fragen stellen, in den Pausen quatschen und ist so „allein und doch verbunden“. Irgendwie genial dachte ich.

Unser Experiment:

Am Freitag werde ich also um 8.30 Uhr meinen ZOOM-Account anschalten und jeder der mag, kann sich am Freitagmorgen mit einem PC einklinken. Ich hab was zu tun am Freitag, aber bin gerne ansprechbar und wir können mal gemeinsam in einem offenen Workspace arbeiten, vielleicht will sich ja auch spontan eine Gruppe in einen Workspace zurückziehen, dann stelle ich Euch oder mit mir einen Gruppenraum ein usw. – will einfach ausprobieren, wie das geht und freue mich, wenn wer mitmachen will. Es gibt hierfür keine Regeln, die erarbeiten wir uns live.“

Was für eine tolle Idee

Es ist so einfach und doch so faszinierend. Da muss ich dabei sein und ich werde dabei sein.

Schon häufiger habe ich in den letzten Monaten davon in meinen Beiträgen und Podcasts gesprochen, dass es anderer Formate bedarf, damit Menschen trotz Distanz Nähe erfahren. Dass wir Zusammenarbeit anders denken müssen. Dass Arbeit der Zukunft sich von Arbeitsweisen heute unterscheiden wird. Und dies ist so ein Format. Ein Großraumbüro mal ganz anders.

Ist doch kalter Kaffee werden jetzt vielleicht einige denken. Vielleicht machen das auch schon einige von Euch seit langer Zeit, aber ich ganz persönlich werde hier ganz eigene neue Erfahrungen sammeln und das macht das Ganze sehr spannend.

Videokonferenzen und Kollaboration auf Distanz – 1000 mal gemacht, aber hier quasi ohne konkreten Anlass, sondern vor allem einfach nur mit dem Hintergrund „allein, aber doch verbunden“, das habe ich noch nicht gemacht.

Unser Großraumbüro namens Zoom

Das Format erinnert mich an lang zurückliegende Zeiten in einem Großraumbüro. Nur ohne die Geräuschkulisse. Die Mikros werden ja aus sein und nur „bei Bedarf“ wird gesendet.

Aber was wird der Bedarf sein? Was wird Auslöser für Gespräche werden? Welche Dinge werden spontan entstehen? Allein nur wenn ich daran denke, fängt es an zu kribbeln und ich kann den morgigen Tag gar nicht abwarten.

Keine Regeln sind gute Regeln

Wir starten ein Experiment. Zumindest für uns. Wir wollen dieses Experiment nutzen, um Erfahrungen zu sammeln und zu schauen, was dieses Format, was unser Großraumbüro namens Zoom zu leisten imstande ist.

Aber bei mir war auch gleich die Frage im Kopf: Müssen wir dafür nicht zumindest eine kleine Grundmenge an Regeln haben? Klaus Kissel sagt in seiner Email ganz klar: Es gibt keine Regeln. Heute sage ich in vollem Bewusstsein: Das ist gut so.

Jede Regel vorab würde uns schon wieder in alten Bahnen denken und lenken lassen. Wir würden wieder alte Formate der Präsenz in die virtuelle Welt projizieren und Möglichkeiten, spontane Erfahrungen verhindern.

In einer meiner Ausbildungen hat der Referent immer gesagt „Trust the process“, also „vertraue dem Prozess“. Das fällt uns nicht immer leicht, weil wir nicht direkt die Kontrolle haben über das was passieren kann. Und wir haben gern die Kontrolle.

Aber dies ist aus meiner Sicht wieder so ein Moment für das Vertrauen und ich bin mir sicher, dieses Vertrauen, bei aller Unsicherheit, wird sich lohnen.

Wie sehr sich unser Großraumbüro namens Zoom sich gelohnt hat, wissen wir erst nach dem morgigen Tag. Die Ergebnisse unseres Experimentes könnt ihr nächste Woche an dieser Stelle lesen. Ich werde berichten.

Doch schon an dieser Stelle bin ich neugierig auf Eure Erfahrungen. Habt Ihr so etwas schon einmal gemacht. So oder so ähnlich?

Wenn ja, dann teilt doch Eure Erfahrungen mit mir. Was war gut? Was hatte Potenzial für Veränderung um gut zu sein? Ich bin wirklich neugierig auf Eure Rückmeldungen und Kommentare.

Und jetzt seid Ihr dran!

Eine erfolgreiche Zeit wünscht

Björn Harder

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