PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz

PodCast # 35 - Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz
PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz

Unser PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz führt das Thema Führungsexzellenz weiter. Den Start der Serie bildet unser PodCast # 34 – Führungskraft – Stelle oder Rolle?.

Emotionale Intelligenz ist unverzichtbar, wenn es um Leadership geht.

Aber wie zeigt diese sich, was heißt das eigentlich überhaupt? Das sind die Kernfragen, die wir in der heutigen Folge darstellen wollen.

Emotionen des Gegenübers richtig zu erkennen, zu deuten und dann in dem richtigen Kontext „in den Raum zu stellen“, das ist emotionale Intelligenz, die Leader auszeichnet.

Wenn Du dazu mehr hören und wissen willst, dann höre rein in diese Folge und in die kommenden Folgen, denn da wird es weiter gehen.

Wo unser PodCast auch zu finden ist…

Unseren PodCast könnt ihr nicht nur auf dieser Seite hören bzw. beziehen. Ihr könnt uns auch in allen großen Podcast-Portalen, wie z.B. Apple PodcastsGoogle PodcastsDeezer oder Spotify hören und abonnieren. Hier ist sicherlich für jeden ein bekanntes Portal dabei. Also sucht uns unter „WasUnternehmen.tips“ und dann das Abonnement sichern – von unserer Seite ganz ohne Kosten. Wo hört Ihr uns denn schon?

Wer sich gar nicht mit diesen Portalen befassen will, kann weiterhin hier den PodCast wöchentlich hören oder uns auch im Portal Pod-O-Matic abonnieren. Dieses Portal ist kostenfrei und ihr bekommt unseren PodCast auch direkt bei Erscheinen.

Für jeden bietet sich also ein Weg. Egal welchen ihr bevorzugt, wir freuen uns, dass ihr da seid!

Und nun wieder viel Vergnügen und guten Erfolg mit unserem PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz?

Wir wünschen Euch eine erkenntnisreiche Zeit.

Eure managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Der mbh-Impuls zur neuen Woche
Was ist Leadership?

Der mbh-Impuls zur neuen Woche greift das Thema unserer Kurz-Serie im PodCast #jetztwasunternehmen auf: Leadership. Schon in der Podcast-Episode der letzten Woche, unserer #34, haben wir uns mit der grundsätzlichen Bedeutung beschäftigt.

Worin wird sich die Führung der Zukunft von der Führung der Vergangenheit unterscheiden? Diese Frage stelle ich mir schon seit langer Zeit und nicht erst seit Covid-19 uns das Brennglas auf dieses Thema hält.

Leader werden diejenigen sein, die andere fördern

Bill Gates

Mit diesem Zitat hat Bill Gates schon vor langer Zeit den Wandel in der Führungssystematik beschrieben. Er war da in enger Übereinstimmung mit einer anderen charismatischen Führungsfigur der letzten 20 Jahre – Steve Jobs.

Zu beiden wird jeder sicherlich seine eigene Meinung haben. Und das bestimmt auch zum Menschen an sich. Aber niemand wird abstreiten wollen und können, dass beide es vermochten, mit ihrer Führung die Unternehmen zu weltweiten Playern zu machen.

Beide Unternehmen haben auch nach wie vor eine hohe Sogwirkung für Talente weltweit und das obwohl beide nicht mehr im operativen Geschäft sind. Geblieben ist aber der grundsätzliche Spirit, die Kultur, die auch heute noch Menschen fasziniert.

Was aber prägt diese Kultur? Es ist genau dieses Fordern und Fördern, welches den Unterschied macht.

Beide Unternehmen suchen nur nach den besten Talenten und Mitarbeiter:innen. 2. Platz ist schon 1. Verlierer und damit ist der Leistungsdruck auch immens hoch. Aber beiden Unternehmen ist auch gemein, dass jeder, jede Chance hat, sich zu entwickeln.

Der offene Austausch, die Transparenz, die Möglichkeit sich mit seinem Wissen an quasi jeder Stelle einbringen zu können (und auch zu sollen) ist ein erster Punkt. Dabei das Wissen von anderen mitzunehmen, so dass man selbst besser wird und lernt, ist ein wesentlicher Zweiter.

„Develop yourself beyond your dreams“. Entwickele Dich über Deine Träume hinaus. Dieses Motto wurde in beiden Unternehmen nie offiziell, aber es spiegelt etwas von dem grundsätzlichen Ansatz, von der Chancenparade wider, die hier herrscht.

Schon seit 10 Jahren sind Führungskräfte hier angehalten, Menschen Möglichkeiten zu verschaffen. Gemeinsame Ziele verwirklichen, begleiten, entwickeln, lenken, aber nicht steuern, so der Auftrag.

Nicht steuern, lenken… Wie kann das gehen?

Der wesentliche Unterschied liegt im Wissen darüber, dass eine Leitplanke keine Leine ist.

Der mbh-Impuls zur neuen Woche möchte genau dies einmal aufgreifen.

Eine Leitplanke ist keine Leine. Das gilt auch im Straßenverkehr. Die Leitplanke entwickelt selbstverständlich eine Lenkungsfunktion, gibt Richtung, Breite und Grenzen vor. Aber Steuern muss jeder Autofahrer innerhalb dieser Planken selbst. Geschwindigkeit, Ausfahrt, Spur, Abstand und vieles mehr bleibt autonom. Auch das Lernen aus der Situation wird individuell möglich.

Aber wie oft geben wir Mitarbeiter:innen keine Leitplanken, sondern Leinen? Aus meiner Sicht viel zu oft.

Lasst Euch also vom mbh-Impuls zu neuen Woche inspirieren. Tauscht die Leinen bei Euren Menschen gegen Leitplanken aus. Führt als Leader, nicht (nur) als Manager.

Das prägt Kultur und Leistung und vor allem es zahlt sich positiv aus.

Wie sind denn Eure Erfahrungen hiermit. Kommentiert gern und viel. Wir freuen uns auf die Diskussion mit Euch!

Eine schöne Woche wünscht Euch die managementberatung björn harder

PodCast # 34 – Führungskraft – Stelle oder Rolle?

PodCast # 34 - Führungskraft – Stelle oder Rolle?

PodCast # 34 – Führungskraft – Stelle oder Rolle?

Im PodCast # 34 – „Führungskraft – Stelle oder Rolle?“ beschäftigen wir uns mit dem Wandel der Position der Führungskraft. Dies ist auch gleichzeitig der Start in eine neue Kurzserie unseres PodCasts #jetztwasunternehmen.

Ich habe in den letzten Wochen sehr viel mit Führungskräften im Coaching über die Aufgaben, die Anforderungen und die Zukunft nachgedacht.

Eine der Kernfragen auf die wir immer wieder gestoßen sind ist: Ist Führungskraft eine Stelle, oder eine Rolle?

In Diskussionen haben wir immer wieder herausgearbeitet, dass Führung künftig mehr Rolle, als Stelle sein wird.

Führung als Rolle und da geht der Weg unzweifelhaft hin, funktioniert nur, wenn das Können zum Leadership genauso breit entwickelt ist.

Projekt- oder offene Organisationsstruktur, wie sie agiles Arbeiten erfordert, funktioniert mit althergebrachten Führungsschemen eben nicht mehr.

Aus „Führung ist Macht“ wird daher „Führung ist Entwicklung, Begleitung, Vorbild“.

Das ist die neue Führungsexzellenz.

Wenn Du dazu mehr hören und wissen willst, dann höre rein in diese Folge und in die kommenden Folgen, denn da wird es weiter gehen.

Wo unser PodCast auch zu finden ist…

Unseren PodCast könnt ihr nicht nur auf dieser Seite hören bzw. beziehen. Ihr könnt uns auch in allen großen Podcast-Portalen, wie z.B. Apple PodcastsGoogle PodcastsDeezer oder Spotify hören und abonnieren. Hier ist sicherlich für jeden ein bekanntes Portal dabei. Also sucht uns unter „WasUnternehmen.tips“ und dann das Abonnement sichern – von unserer Seite ganz ohne Kosten. Wo hört Ihr uns denn schon?

Wer sich gar nicht mit diesen Portalen befassen will, kann weiterhin hier den PodCast wöchentlich hören oder uns auch im Portal Pod-O-Matic abonnieren. Dieses Portal ist kostenfrei und ihr bekommt unseren PodCast auch direkt bei Erscheinen.

Für jeden bietet sich also ein Weg. Egal welchen ihr bevorzugt, wir freuen uns, dass ihr da seid!

Und nun wieder viel Vergnügen und guten Erfolg mit unserem PodCast # 34 – Führungskraft – Stelle oder Rolle?

Wir wünschen Euch eine erkenntnisreiche Zeit.

Eure managementberatung björn harder

PodCast # 32 – Achtsamkeit: 3 Basisübungen für Führungskräfte

PodCast 32 - Achtsamkeit: 3 Basisübungen für Führungskräfte
PodCast # 32 – Achtsamkeit: 3 Basisübungen für Führungskräfte

PodCast # 32 – Achtsamkeit: 3 Basisübungen für Führungskräfte

Mit unserem heutigen PodCast # 32 – Achtsamkeit: 3 Basisübungen für Führungskräfte setzen wir unsere Achtsamkeitsreihe fort. Sich selbst achtsam führen war der Ausgangspunkt. Nach der ersten Übung in der letzten Woche im PodCast # 31, stelle ich Euch heute 3 weitere kleine Übungen vor.

Alle drei brauchen nur wenig Zeit und lassen sich ganz einfach in Euren normalen Arbeitsalltag integrieren.

Veränderung braucht Aktivität

Wie mit allen Themen rund um die eigene Veränderung ist es wieder auch ein Thema der Selbstführung und der Konsequenz. Sich die Zeit für die Übungen nehmen und die Übungen auch regelmäßig machen, das sind zwei wesentliche Erfolgskomponenten.

Also macht Euch an die drei Basisübungen der Achtsamkeit und lasst nicht locker. Es lohnt sich auf alle Fälle und der Zeitaufwand ist wirklich gering. Vor allem, es geht um Zeit für Euch selbst und die ist immer gut investiert.

Daher jetzt viel Spaß beim Ausprobieren und lass mich doch gern an Deinen Erfolgen, aber auch Herausforderungen bei der Umsetzung teilhaben. Ich freue mich auf Deine Rückmeldungen.

Hierzu stellen ja alle Kanäle in denen dieser PodCast erscheint ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung.

Bin schon sehr gespannt, wie es Euch so ergeht!

Mir selbst hat es wirklich sehr geholfen und auch ich übe jeden Tag.

Es wird weitergehen!

Unsere kleine Reihe rund um das Thema „Sich selbst achtsam führen“ wird noch weitergehen, also bleibt dabei und vor allem gespannt!

Wenn Ihr Wünsche oder Vorschläge für die kommenden Folgen habt, dann schreibt mir diese auch gern. Ich werde die dann gern aufnehmen und alle Hörer:innen können davon profitieren.

Also auch hier – legt los!

Und jetzt wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und einen guten Start mit Achtsamkeit: 3 Basisübungen für Führungskräfte (und auch alle anderen, die sich dafür interessieren!).

Viel Spaß und Erfolg dabei!

Eure managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zum Wochenende der KW 47

Der mbh-Impuls zum Wochenende KW 47
mbh-Impuls KW 47

Der mbh-Impuls zum Wochenende der KW 47 beschäftigt sich, wie auch unser gestriger PodCast # 31, mit dem Thema Achtsamkeit. Die Frage gestern war ja schon, warum ist Achtsamkeit und achtsame Selbstführung für Führungskräfte jetzt so ein wichtiges Thema?

Das Impulszitat spiegelt dabei einen ganz wesentlichen Faktor wider: „wach sein“. Und das hat ganz viel mit Achtsamkeit zu tun, den Wachsein hat hier nichts mit Beendigung des nächtlichen Schlafs zu tun.

Das Wachsein bedeutet hier das erspüren und lenken/aktiv gestalten können von Situationen und Reiz-Reaktionsmustern. Wenn wir also den Tag gestalten wollen, dann müssen wir auch jederzeit aktiv und wach in seinem Verlauf sein.

Achtsamkeit erobert sich ihren Platz

Das Thema Achtsamkeit beginnt auch in Deutschland sich immer stärker zu entwickeln. Anfangs war es noch stark in die Esoterik-Ecke gedrängt. Jetzt merken immer mehr Menschen und Unternehmen, dass Achtsamkeit ein wichtiges Thema ist. Achtsamkeit ist kein direkter Erfolgsgarant und zeichnet sich auch nicht durch sofortigen geldlichen Erfolg aus. Doch achtsames Vorgehen sichert in vielen begleitenden Bereichen den Erfolg. So zum Beispiel durch eine kulturelle Sicherung bzw. eine bessere Entscheidung im Zuge des Bedarfs der Organisation.

Führungskräfte mit dem Gedanken und Ansatz der Achtsamkeit vertraut zu machen, zahlt sich also indirekt aus und das sollte doch ein erster Anreiz für Unternehmen sein, oder?

Daher wollen wir mit unserem mbh-Impuls zum Wochenende hier auch nochmal einen Akzent setzen.

Mindful Leadership als Impuls für achtsame Führung

Mindful Leadership bezeichnet dabei einen bestimmten Führungsstil. Hier wird die Methodik der Achtsamkeit nutzbar gemacht. Ziel ist dabei eine mitarbeiterorientierte Führung. Erspüren, was bei den zu Führenden wirklich Thema ist und dann darauf eingehen können. Dazu soll das Thema Achtsamkeit dienen.

Doch es lohnt sich auch für Führungskräfte im Sinne der Selbstführung. Achtsamkeit hilft auch hierbei. Ziel ist es ein „ich erkenne mich selbst“ zu schaffen. Dies erweitert die Handlungsfähigkeit der Führungskräfte.

Sie treten aus den bisherigen Reiz-Reaktionsschemata heraus. Sie bemerken es aktiv, wenn ein Auslöser ein altes Reaktionsschema bedient und können dem aktiv entgegentreten. Führungskräfte können also anders führen.

Sich seiner selbst bewusst zu sein, hilft aber auch Ermüdung und Überforderung zu erkennen. Die Führungskraft kann dadurch viel besser eine eigene Leistungsfähigkeit erkennen und steuern. Damit ist ein insgesamt besserer Einsatz für die Organisation möglich, weil kein Verlust über schleichende Ermüdung eintritt.

Die Kompetenz zur Selbstführung trainieren

Die Basis für eine achtsame Führung ist eine bewusste Selbstführung. So kennen achtsame Führungskräfte zum Beispiel ihre Werte, Einstellungen und Motive. Deshalb wissen sie auch, warum sie gerade in Stress-Situationen zu gewissen Reaktionen neigen. So können sie auch ihr Verhalten steuern.

Das dahinter stehende „Selbst-Bewusstsein“ fällt nicht vom Himmel. Es erfordert vielmehr Zeit, die Bereitschaft, sich zu verändern bzw. zu entwickeln sowie ein regelmäßiges Üben.

Für Führungskräfte bedeutet dies konkret: Sie sollten zum Beispiel täglich circa 20 Minuten in sich und ihre Entwicklung investieren und die eigene Achtsamkeit trainieren – gerade in Zeiten wie den aktuellen.

Der mbh-Impuls zum Wochenende der KW 47

In unserem PodCast haben wir Ihnen ein erstes Beispiel für solch ein Übungsprogramm gegeben, hören Sie doch einmal rein. Die kommenden Impulse werden auch unter dem Thema Achtsamkeit stehen. Begleiten Sie uns also gern weiter.

Wenn Sie direktes Interesse an weiteren Bausteinen haben, dann sprechen Sie uns doch an.
Gern kommen wir mit Ihnen hierzu in den Dialog mit Ihnen.

Vielleicht nutzen Sie ja auch das Wochenende aktiv, um erste Schritte aus unserem mbh-Impuls zu gehen. Dabei viel Erfolg!

Ihre managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zur KW 46

Der mbh-Impuls zur KW 46
Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Der mbh-Impuls zur KW 46 ist heute einmal ganz basisorientiert. Denn nur mit einer guten und festen Basis lassen sich attraktive Bauten erstellen. Das gilt aber nicht nur für Gebäude, sondern zum Beispiel auch im Sport. Nur mit einem guten Grundlagentraining lassen sich auch Spitzenergebnisse erzielen. Was hat das aber mit Führung zu tun? Dazu heute ein paar Gedanken.

Die Gedanke von Führungskräften als Trainer ist schon ein verlockender. Wie könnten sich Leistungen von Teams und einzelnen Mitarbeiter*innen entwickeln, wenn der Ansatz des Trainings, den des reinen Zielsetzens und -messens ablösen würde?

Ein gesetztes Ziel, eine zu erledigende Aufgabe erledigt sich typischerweise immer durch das Tun, also das Handeln. Zum Handeln gehört aber auch immer die Frage des „Wie“.

Viele Leistungen werden aber eben deswegen nicht erbracht, weil das Wie nicht bekannt oder nicht genug eingeübt ist, um effektiv und effizient zu wirken.

Training heißt das WIE fördern

Genau hier beginnt dann aus unserer Sicht die Aufgabe der Führungskräfte das WIE zu fördern, zu trainieren. Wenn ich mit meinen Menschen kläre, wie diese das Ziel erreichen wollen, dann steigt die Chance auf eine positive Zielerreichung.

Wer seine Erfolgsmuster kennt, diese stetig und erfolgreich reproduzieren kann, der wird auch in seiner Zielerreichung verlässlicher und besser werden.

Und hier gibt uns der Sport einfach ein sehr gutes Vorbild. Wir stellen uns mal vor, ein Fussballtrainer gibt das Ziel aus: „Schießt Tore“. Was er aber mit seinen Spielern gerade nicht übt, ist Schusstechnik. Wie erfolgreich können die Spieler sein? Ich behaupte, die Erfolgsaussicht ist sehr überschaubar.

Messen ist wichtig, aber erreicht kein Ziel

Was uns in diesem Beispiel so offen klar ist, wird aber von Führungskräften im Alltag nicht beachtet. Es werden Ziele ausgegeben, es wird der Erfolg gemessen und es wird das Maß der Zielerreichung festgelegt.

Bei einer Nichterreichung bleibt es aber dann ganz häufig bei der Feststellung der Untererfüllung und der Vorgabe: „Das muss anders werden“. Aber wie? Da steht der Mensch wieder allein vor seinem Ziel. Wieso erfolgt hier kein Impuls? Wieso geht es nicht direkt ins Trainingslager?

Unser mbh-Impuls zur KW 46: Werden Sie zum Trainer!

Sprechen Sie mit Ihren Menschen künftig mehr über das WIE, als über den bloßen Messwert. Den Weg sicher zu beherrschen ist das Fundament, auf dem dann hohe Zielgebäude sicher stehen können und auch mit guten Ergebnissen strahlen werden.

Wenn Sie als Führungskraft mit in der Verantwortung für die Zielerreichung stehen, dann stehen Sie auch mit in der Verantwortung für das WIE.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie Sie das WIE ganz einfach mit in Ihre Gespräche einbauen können und auch die Wirkung von Zielen dabei nicht verlieren, dann sprechen Sie uns an.

Unser WIE wird sie bestimmt überzeugen.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihre managementberatung björn harder

Podcast # 26 – Das Ruder in der Hand behalten

Folge 26 – „Das Ruder in der Hand behalten“

Podcast # 26 – Das Ruder in der Hand behalten

„Das Ruder in der Hand behalten“ – ein Zitat, dass wir bestimmt alle kennen. Gerade bei Führungskräften ist dies eine gern benutzte Metapher.

Aber ist das überhaupt richtig? Passt die Metapher überhaupt? Welches Mindset steckt dahinter, wenn eine Führungskraft so kommuniziert?

In unserem Podcast # 26 prüfen wir die Metapher „Das Ruder in der Hand behalten“ auf die Führungstauglichkeit. Lassen Sie sich einfach mal überraschen. Es wird eine gemeinsame Reise und das Ziel ist noch nicht ganz klar!

Hören Sie rein!

Angst vor Veränderung?!

Angst vor Veränderung

Angst vor Veränderung müssen wir eigentlich gar nicht haben

Immer wieder schlägt sie zu – unsere „Angst vor Veränderung“. Besonders im beruflichen Kontext, so scheint es, ist dies eine unvermeidliche Begleiterscheinung. Kaum fällt der Hinweis „es wird anders“, schon steigt unser Stresspegel ins Unermessliche.

Dabei ist Veränderung doch etwas ganz Normales. Jeden Tag ändert sich irgendetwas um uns herum. Und jeden Tag ändern wir auch irgendetwas in unserem Tun. Veränderung ist also eigentlich das Normalste der Welt. Warum also dieses Phänomen?

Es ist nicht die Veränderung an sich…

Wenn man mit den Betroffenen in Veränderungen spricht, ist es in den seltensten Fällen die sachliche Veränderung an sich. Es ist vielmehr stets die Frage: Was macht die Veränderung mit mir?

Es geht also eher um die Hilflosigkeit, wenn wir die Veränderung nicht selbst gestalten können, also „ausgeliefert“ sind. Oder wenn wir gerade am Anfang dieser Prozesse noch gar nicht genügend wissen, also die wilden Spekulationen bunte Blüten treiben.

Die Diskussion, die von Führungskräften zu führen ist, ist also eher eine emotionale, als eine rein sachliche. Oftmals werden aber nur die rein sachlichen Elemente transportiert. Nur keine Emotionen!

Warum nur? Haben wir verlernt mit Emotionen umzugehen? Haben Emotionen in der Arbeitswelt nichts zu suchen? Sind Emotionen sogar tabu?

… die uns Angst macht.

Tabu?! In gewisser Weise schon. Leider.

Mit Emotionen, sowohl den eigenen, aber noch mehr mit den fremden, umzugehen, gehört zur Königsdisziplin von Führung. Aber leider nicht immer zu den Kernkompetenzen von Führungskräften.

Wir stehen in Unternehmen an vielen Stellen in einem Umbruch. Die frühere (und auch heute noch vorhandene) Tendenz, Führung über Fachkompetenz zu organisieren muss abgelöst werden. Es zahlt sich nicht aus, den besten Fachmann, die beste Fachfrau zur Führungskraft zu machen. Und das sogar im doppelten Sinne.

Das Unternehmen verliert erstens Produktivität, weil operative Kompetenzen nicht mehr maximal zielgerichtet eingesetzt werden. Zweitens sind Fachspezialisten nicht zwingend mit Führungskompetenzen ausgestattet und ermöglichen auch bei Anderen kein optimales Leistungsumfeld. Das Unternehmen verliert also an zwei Stellen.

Das haben viele inzwischen erkannt und steuern um. Führungskräfte werden mit den benötigten Kompetenzen speziell ausgesucht. Genau wie Fachspezialisten mit ihrem Können und Wissen.

Unternehmen brauchen also Spezialisten bei jeder Aufgabenerledigung. Sie brauchen auch Fachspezialisten für Führung. Dann sind auch Emotionen nicht mehr tabu.

Im Leben gehen wir ganz normal mit Emotionen um

Gönnen wir uns einen ganz kurzen Blick über den Tellerrand:
Ihr Kind kommt auf Sie zu und weint. Ein ganz klarer Ausdruck von Emotionen, oder? Würden Sie hier auch emotionslos, sachlich reagieren (wollen)? Nein, hier nehmen Sie sich der Emotionen an.

Sie hören genau hin, erforschen, was denn passiert ist. Sie geben Halt, sie beruhigen, aber vor allem, Sie gehen auf das Kind spürbar ein.

Warum machen wir das nicht im unternehmerischen Kontext?

Hier nimmt man sich selten die Zeit zu forschen. Hier muss die Sachaussage reichen.

Weil es Zeit kostet? Weil es unangenehm ist?

Der Mix macht den Grund

Es ist der Mix aus allen genannten Faktoren.

Führungskräften fehlt häufig die Zeit zu führen. Das Führung auch einen zeitlichen Aufwand braucht, wird in Zeitbemessungen nur untergeordnet berücksichtigt.

Führungskräfte sind heute operativ so eingespannt, dass Führungszeit Luxus ist. Und gerade in Veränderungszeiten kommt noch einmal mehr Spannung in das Zeitbudget. Der normale Aufgabenumfang darf ja nicht leiden, die Veränderung ist nur eine Priorität unter weiteren.

Vielfach werde Führungskräfte auch erst direkt oder sogar mit ihren zu Führenden über die Veränderung informiert. Sie stecken also in derselben emotionalen Sequenz. Dann ist kein Raum, sich mit den anderen Emotionen zu befassen. Meine eigenen brauchen ja schon den gesamten Raum.

Und ja, sich mit Emotionen anderer zu befassen ist manchmal auch durchaus unangenehm. Vielleicht greift der mich (verbal) an? Vielleicht kullern die Tränen? Was mache ich, wenn …? Diese Unsicherheit und Ungewissheit bei der Führungkraft katapultiert diese komplett aus jeder Komfortzone undaußerhalb einer Kontrollfähigkeit.

Werde ich weit außerhalb meiner eigenen Kontrollzone überhaupt agieren? Nicht wirklich. Ich werde es vermeiden.

Wird dies institutionalisiert im Unternehmen, kann man berechtigt sagen: Emotionen werden zum Tabu.

Angst vor Veränderung?!

Angst vor Veränderung ist nicht nötig. Wir brauchen aber einen kompetenten Umgang mit Emotionen im betrieblichen Umfeld.

Unternehmen müssen Führungstalente suchen und stärken, damit die emotionalen Aspekte innerhalb deren Kontrollzone kommen.

Veränderungsmaßnahmen müssen so angelegt werden, dass Emotionen einen ausreichenden und vor allem berechtigten Raum bekommen.

Führungskräfte müssen lernen zu analysieren und zwar im emotionalen Raum, was die Menschen bewegt und warum das so ist. Nur dann, wenn Führung hinter die Stirn schaut, kann sie erkennen, was zu tun ist.

Nein, Führung soll Menschen nicht wie das Kind körperlich „auf den Schoß nehmen und streicheln“. Aber die verbale und zeitliche Zuwendung muss dazu in der Lage sein, dieses Gefühl der Ruhe und des Vertrauens zu erzeugen.

Vor allem darf Führung die Emotion nicht bewerten. Wenn Kinder weinen, ist der Grund und die Emotion für sie selbst echt und richtig. Ihr eigener Maßstab liefert diese Bewertung. Stellen wir uns als Eltern hin und sagen „das ist doch gar nicht schlimm“ dann trümmern wir diesen Maßstab. Im schlimmsten Fall sorgen wir dafür, dass das Kind an seinen eigenen Maßstäben zweifelt und eigene Gefühle nicht mehr richtig bewerten kann. Wir verhindern das nötige Wachstum emotionaler Kompetenz.

Auch zu Führende müssen gestärkt werden

Im Unternehmen sind die zu Führenden aus den Kinderschuhen entwachsen. Aber Angst vor Veränderung ist immer noch etwas emotionales. Und diese Bewältigung braucht einen zweiten Pol „zum Anlehnen“ und vor allem Raum die Emotion komplett zu bewegen.

Im Unternehmen ist „das Elternteil“ im übertragenen Sinne die Führungskraft. Also ist genau hier der Raum und vor allem die berechtigte Erwartung, dass hier der Raum auch vorzufinden ist. „Geführte“ wollen von ihren Führenden Stärkung in diesen Situationen.

Wenn diese richtig gegeben wird, dann ist Angst vor Veränderung immer noch ein Thema, aber nur ein kleines. Denn wir alle lernen was die wirklichen Faktoren der Emotion bei Veränderung sind.

„Es ist nicht die Angst vor Veränderung an sich.“

Wie sehen Sie das? Teilen Sie unser „Gedankenspiel“? Oder auch nicht?

Wir sind sehr gespannt auf Ihre Reaktion und freuen uns auf die angeregte Diskussion mit Ihnen.

Ihre managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zum Wochenende

Nicht immer ist der Blick nach unten der Blick zurück oder der Blick in die Begrenzung.
Ein Perspektivwechsel, um auch in den unentdeckten Bildern die Träume zu entdecken, lohnt sich.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Blickwechsel und ein wunderbares Wochenende.

Ihre managementbewertung björn harder

Podcast # 24 – Darf es „genug“ sein?

Folge 24 – Thema: Darf es „genug“ sein?

Podcast #24 – Darf es „genug“ sein?

Immer mehr stoße ich in meinen Coachings auf Führungskräfte, die einfach „genug“ von der aktuellen Situation haben. Keiner von denen will „die alte Welt“ wieder haben. Darum geht es nicht.

Aber einmal wieder eine Situation haben, in der Corona nicht mitspielt, in der man einfach mal richtig ausspannen kann.
Doch darf ich das als Führungskraft laut sagen und worauf kommt es an?

Dazu mehr in dem heutigen Podcast.