mbh-Impuls 14 – Entscheidungen

mbh-Impuls 14 - Entscheidungen

Wir sind unterschiedliche Entscheider und das soll unser mbh-Impuls 14 – Entscheidungen heute einmal beleuchten. Oder müssen wir feststellen, dass wir doch gar nicht so unterschiedlich in unseren Entscheidungen sind? Aber letztendlich fühlt es sich gut an, wenn die Entscheidung getroffen ist. Dazu mehr im folgenden mbh-Impuls.

Wir alle kennen es. Wir stehen an der Schwelle einer Entscheidung und fragen uns, wie wir diese am Besten fällen können. Natürlich rational, unter Berücksichtigung der real existierenden Vor- und Nachteile. Wir wägen in unserem Kopf ab und dann folgt eine logische Entscheidung.

Genau das nehmen wir zumindest in den meisten Fällen für uns in Anspruch. Mit dem heutigen mbh-Impuls 14 – Entscheidungen möchte ich aber ganz bewusst eine andere These vertreten, die sich aus immer wieder auftretenden Situationen im Coaching aufdrängt.

Dort erarbeite ich mit meinen Coachees nach Möglichkeit immer wieder mehrere Lösungsansätze, damit auch Alternativen betrachtet werden können. Wenn es dann aber an die Entscheidung für den „besten“ Weg kommt, dann steht der Kopf aber auch gern einmal im Weg.

Ganz typisch lässt sich diese Blockade auch mit der Frage „Was fühlt sich denn besser an?“ durchbrechen. Irgendwie spielt unser Unterbewusstsein, unser Bauch also in Entscheidungen doch immer eine gewichtige Rolle mit.

Viele Studien gehen sogar davon aus, dass unser Unterbewusstsein die Entscheidung schon längst gefällt hat und wir mit dem Bewusstsein nur versuchen nachzuweisen, dass das auch stimmt. Die Rückmeldung, dass der notwendige Impuls dann doch aus dem Bauch kam, habe ich dazu auch schon mehr als einmal erhalten.

In der letztendlichen Betrachtung fühlen wir uns mit unserer Entscheidung auch dann erst wirklich wohl, wenn Kopf und Bauch im Einklang sind. So lange es hier einen Missklang gibt, ist es für uns irgendwie keine gute Entscheidung.

Unser mbh-Impuls 14 – Entscheidungen als Eisbrecher?

In meiner Coachings arbeite ich mit meinen Klienten immer wieder daran, Entscheidungen nicht nur zu rational zu sehen. Also Entscheidungen nur im Kopf zu bewegen. Dazu soll auch unser heutiger mbh-Impuls 14 – Entscheidungen seinen Teil beitragen.

Es wäre falsch alle sachlichen Argumente und Tatsachen auszublenden. Doch nur Sachlichkeit allein ist auch keine gute Entscheidungsgrundlage. Wir Menschen sind nun mal auch in erheblichem Umfang emotional.

Das gilt übrigens auch im beruflichen Kontext, wo wir uns meist noch weniger trauen „aus dem Bauch heraus“ zu entscheiden. Wobei – vielleicht würde uns genau dies den notwendigen Mut für die Entscheidung geben.

Niemand muss und darf vor allem im beruflichen Umfeld sein „Menschsein“ verleugnen oder unterdrücken. Weder hebt dies die Entscheidungsqualität, noch -menge, noch wird es zu rein positiven Entscheidungen führen.

Den richtigen Riecher gehabt zu haben, kennen wir als Sprichwort. Ist das nur auf Rationalität zurückzuführen? Für mich nicht.

Wie siehst du das und wie entscheidest Du? Lässt Du Herz, Bauch, Intuition bewusst zu, oder doch mehr rational?

Ich freue mich auf Deine Kommentare zu diesem Beitrag.

Ein schönes Wochenende wünscht Deine managementberatung björn harder

Podcast # 41 Führungsexzellenz: Kritikfähigkeit

Podcast # 41 Führungsexzellenz: Kritikfähigkeit

Mit unserem Podcast # 41 Führungsexzellenz: Kritikfähigkeit fassen wir in dieser Woche ein ganz heißes Eisen an, denn wer hört schon gern Kritik? Aber ohne geht es einfach nicht, wenn man sich als Mensch und auch als Unternehmen fortentwickeln will. Doch gerade Kritikfähigkeit bei Führungskräften ist da nochmal anders. Warum und was der Grund ist, dies zu ändern, dazu mehr in dieser Folge.

Heute haben wir uns eine für viele unangenehme Kompetenz aus unserer Reihe Führungsexzellenz herausgepickt. Ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oder?

Kritikfähigkeit bei Führungskräften ist aber nicht selbstverständlich. Insbesondere nicht so, wie wir sie verstehen.

Genau diese Kompetenz ist es aber, die für mich ganz persönlich den wesentlichen Unterschied zwischen Managern und Leadern ausmacht.

Die typische Kritik wird gern nur aus der Sicht Top-Down gesehen. Sie wird auch gern hinter anderen Begriffen wie Feedbackkultur oder ähnlichem versteckt.

Unser Podcast # 41 Führungsexzellenz: Kritikfähigkeit richtet den Blick aber auch auf die andere Perspektive. Wie ist es denn mit Kritik Bottom-Up? Also Kritik der Mitarbeitenden an der Führungskraft? Tabu oder Notwendigkeit – das wollen wir unter anderem klären.

Reinhören lohnt sich wieder einmal.

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Und nun wieder viel Vergnügen und guten Erfolg mit unserem Podcast # 41 – Führungsexzellenz: Kritikfähigkeit.

Wir wünschen Euch eine erkenntnisreiche Zeit.

Eure managementberatung björn harder

Unser Großraumbüro namens Zoom

Unser Großraumbüro namens Zoom
Unser Großraumbüro namens Zoom

Morgen startet ein Experiment: Ein Großraumbüro namens Zoom. Ein Kollege hat zu dieser Idee eingeladen. Was das ist? Unser Großraumbüro namens Zoom im Detail…

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Einladung eines Kollegen aus einem Beraternetzwerk. Er schildert seine Idee wie folgt:

„Hallo liebe Trainerkolleg:innen,

Gemeinsam verbunden und doch im Home-Office – am Freitag starten wir ein neues Experiment und laden Euch ein mitzumachen.

Idee/Hintergrund:

Mein Sohn arbeitet zur Zeit jeden Tag im Home-Schooling Office – er wählt sich morgens ein, schaltet sein Mikro stumm und nur dann an, wenn er was in der Gruppe sagen will und hört sonst zu bzw. bearbeitet seine Aufgaben. Gleichzeitig ist er über das Handy mit seiner Peergroup die gesamte Zeit verbunden und kann Fragen stellen, in den Pausen quatschen und ist so „allein und doch verbunden“. Irgendwie genial dachte ich.

Unser Experiment:

Am Freitag werde ich also um 8.30 Uhr meinen ZOOM-Account anschalten und jeder der mag, kann sich am Freitagmorgen mit einem PC einklinken. Ich hab was zu tun am Freitag, aber bin gerne ansprechbar und wir können mal gemeinsam in einem offenen Workspace arbeiten, vielleicht will sich ja auch spontan eine Gruppe in einen Workspace zurückziehen, dann stelle ich Euch oder mit mir einen Gruppenraum ein usw. – will einfach ausprobieren, wie das geht und freue mich, wenn wer mitmachen will. Es gibt hierfür keine Regeln, die erarbeiten wir uns live.“

Was für eine tolle Idee

Es ist so einfach und doch so faszinierend. Da muss ich dabei sein und ich werde dabei sein.

Schon häufiger habe ich in den letzten Monaten davon in meinen Beiträgen und Podcasts gesprochen, dass es anderer Formate bedarf, damit Menschen trotz Distanz Nähe erfahren. Dass wir Zusammenarbeit anders denken müssen. Dass Arbeit der Zukunft sich von Arbeitsweisen heute unterscheiden wird. Und dies ist so ein Format. Ein Großraumbüro mal ganz anders.

Ist doch kalter Kaffee werden jetzt vielleicht einige denken. Vielleicht machen das auch schon einige von Euch seit langer Zeit, aber ich ganz persönlich werde hier ganz eigene neue Erfahrungen sammeln und das macht das Ganze sehr spannend.

Videokonferenzen und Kollaboration auf Distanz – 1000 mal gemacht, aber hier quasi ohne konkreten Anlass, sondern vor allem einfach nur mit dem Hintergrund „allein, aber doch verbunden“, das habe ich noch nicht gemacht.

Unser Großraumbüro namens Zoom

Das Format erinnert mich an lang zurückliegende Zeiten in einem Großraumbüro. Nur ohne die Geräuschkulisse. Die Mikros werden ja aus sein und nur „bei Bedarf“ wird gesendet.

Aber was wird der Bedarf sein? Was wird Auslöser für Gespräche werden? Welche Dinge werden spontan entstehen? Allein nur wenn ich daran denke, fängt es an zu kribbeln und ich kann den morgigen Tag gar nicht abwarten.

Keine Regeln sind gute Regeln

Wir starten ein Experiment. Zumindest für uns. Wir wollen dieses Experiment nutzen, um Erfahrungen zu sammeln und zu schauen, was dieses Format, was unser Großraumbüro namens Zoom zu leisten imstande ist.

Aber bei mir war auch gleich die Frage im Kopf: Müssen wir dafür nicht zumindest eine kleine Grundmenge an Regeln haben? Klaus Kissel sagt in seiner Email ganz klar: Es gibt keine Regeln. Heute sage ich in vollem Bewusstsein: Das ist gut so.

Jede Regel vorab würde uns schon wieder in alten Bahnen denken und lenken lassen. Wir würden wieder alte Formate der Präsenz in die virtuelle Welt projizieren und Möglichkeiten, spontane Erfahrungen verhindern.

In einer meiner Ausbildungen hat der Referent immer gesagt „Trust the process“, also „vertraue dem Prozess“. Das fällt uns nicht immer leicht, weil wir nicht direkt die Kontrolle haben über das was passieren kann. Und wir haben gern die Kontrolle.

Aber dies ist aus meiner Sicht wieder so ein Moment für das Vertrauen und ich bin mir sicher, dieses Vertrauen, bei aller Unsicherheit, wird sich lohnen.

Wie sehr sich unser Großraumbüro namens Zoom sich gelohnt hat, wissen wir erst nach dem morgigen Tag. Die Ergebnisse unseres Experimentes könnt ihr nächste Woche an dieser Stelle lesen. Ich werde berichten.

Doch schon an dieser Stelle bin ich neugierig auf Eure Erfahrungen. Habt Ihr so etwas schon einmal gemacht. So oder so ähnlich?

Wenn ja, dann teilt doch Eure Erfahrungen mit mir. Was war gut? Was hatte Potenzial für Veränderung um gut zu sein? Ich bin wirklich neugierig auf Eure Rückmeldungen und Kommentare.

Und jetzt seid Ihr dran!

Eine erfolgreiche Zeit wünscht

Björn Harder

mbh-Impuls 6: Hilfreiche Phantasie

mbh-Impuls 6: Hilfreiche Phantasie
Bildquelle: © Dudarev Mikhail via Shutterstock

Für diesen mbh-Impuls 6: Hilfreiche Phantasie möchten wir uns mal mit all diesen „Spinnern“ dieser Welt befassen. All die Ideenlieferanten und Träumer, die auch schon die Band Revolverheld in ihrem Lied Spinner besungen hat. Denn es ist nicht die Wiederholung des schon Bekannten, das Neues entstehen lässt. Manchmal ist es auch nicht leicht mit diesen Phantasten, doch wir sollten Ihnen zuhören.

…Das geht raus an alle Spinner

Denn wir sind die Gewinner

Wir kennen keine Limits

Ab heute für immer…

Auszug aus dem Liedtext „Spinner“ der Band Revolverheld, Veröffentlicht 2010

Haben Sie auch so einen Spinner in Ihrem Team? Ja? Dann herzlichen Glückwunsch. Sie haben die Chance Ihr Team zu etwas ganz Großem zu machen.

Er, sie, es nerven? Das gehört einfach dazu. Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten und das ist genau die andere Seite.

Und das sage ich aus voller Überzeugung, denn ich hatte mit meinen Teams bisher immer genau dieses große Glück. Ich hatte genau die Team-Phantasten, die es zum richtigen Zeitpunkt brauchte.

Hilfreiche Phantasie

Phantasie ist immer dann hilfreich, wenn das Bekannte weiter gedacht werden muss, wenn der Raum des Wissens erweitert werden muss. Nur die Phantasie vermag es Dinge zu denken, die über das Bekannte hinausgehen.

Doch leider gehen wir häufig mit der Phantasie nicht sorgsam um. Bei unseren Kindern finden wir es schön und vor allem niedlich, wenn diese in ihre Phantasiewelt abtauchen und darin spielen. Wir lassen diese träumen, denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass phantasievolles Spielen der Intelligenz hilft. Und wer von uns will keine intelligenten Kinder?

Aber nur wenige Jahre später, wenn es denn in den „Ernst des Lebens“ geht, also die Schule anfängt, dann wird Träumen zu etwas negativem. Ein Kind, dass im Unterricht träumt, seinen Gedanken nachhängt oder ein Thema phantasievoll weiterspinnt und eine eigene Geschichte dazu schreibt? Das geht doch nicht. Das Kind funktioniert schließlich nicht mit dem Mainstream.

Also trainieren wir es den Kindern mit der Schule, mit der Ausbildung, mit dem Älterwerden an sich ab.

Phantasie ist erlaubt in den eigenen engen vier Wänden, ist etwas für den ganz persönlichen Raum. Aber nicht für die Öffentlichkeit.

Aber warum keine Phantasie?

Dabei verhalten wir uns rund um die Phantasie komplett paradox. Wir feiern Sie, wenn Sie uns in Form von Literatur, Kunst, Musik oder Film oder anderen unterhaltenden Formen entgegentritt. Wir geben dafür teils riesige Summen aus, um ein Stück Phantasie des Künstlers zu erwerben. Das erlaubt auch uns mit zu träumen.

Kommen wir aber in den beruflichen Kontext, wird „hilfreiche Phantasie“ ein ganz schwieriges Thema. Hier fordert Sie uns anders heraus und genau dafür möchten wir mit unserem mbh-Impuls 6: Hilfreiche Phantasie werben. Lasst diese Phantasie zu!

Ich gebe zu, dass der hilfreiche Aspekt nicht immer sofort zu erkennen ist.

Hilfreiche Phantasie ist manchmal nur „um die Ecke“ zu erkennen

Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an einen Workshop mit meinem Team, in dem es um die künftige Zusammenarbeit ging. Die Abteilung wurde neu strukturiert, weil eine Führungskraft ausschied und die Bereiche uns anderen Gruppenleitern zugewiesen wurden.

Ich war noch ziemlich frisch in dieser Organisation und mit der Ausweitung des Teams war es zusätzlich nötig, die Grundregeln insgesamt neu zu ordnen und zu prägen.

Mittendrin in der gemeinsamen Arbeit fing ein Teammitglied auf einmal an merkwürdige Geschichten zu erzählen. Plötzlich ging es um Planeten, Sonnensysteme, Satelliten, Astronauten und all so etwas. Und es hörte nicht auf. Die Person tauchte völlig hinab in diese eigene Welt und schilderte uns die individuelle Sicht aus dieser Perspektive.

Ganz ehrlich, wir alle zweifelten in diesem Augenblick durchaus an der geistigen Verfassung. Doch einige andere ließen sich darauf ein und plötzlich trieben wir in einem Meer der Phantasie und bauten Systeme, Kombinationen, Routen und vieles mehr. Es gab plötzlich denkbare Spielarten der künftigen Zusammenarbeit, die wir vorher garantiert nicht gedacht hätten.

Hilfreiche Phantasie will erkannt und übersetzt werden

Nachdem wir langsam wieder aus unseren unbekannten Weiten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte, wieder auftauchten, lagen die Lösungen klar auf dem Tisch. Wir übersetzten Sie in eine für das Unternehmen verständliche Form und vereinbarten diese dann für uns als Team.

Noch Wochen, Monate, Jahre später war dieser Workshop legendär. Wenn es danach etwas zu klären, zu gestalten gab, was das Team und seine einzelnen Teile betraf, dann tauchten wir wieder in unsere Galaxie ab und wir hatten das unbegrenzte Universum vor uns.

Wir konnten auch nicht alles übersetzen, aber das machte auch nichts, denn wir hatten immer sehr passende Lösungen.

Schon im mbh-Impuls vom 07. September 2020 habe ich einmal dargestellt, welche großen Innovationen wir „Spinnern“ verdanken und wie schwer es für diese „Spinner“ ist.

Unser mbh-Impuls 6: Hilfreiche Phantasie

Phantasie, das Herumspinnen, ist etwas Gutes. Etwas, dass wir Menschen nicht abtrainieren sollten. Wenn wir es doch tun oder diesen Menschen, die allen Bremsversuchen trotzdem widerstehen nicht zuhören, dann dürfen wir uns auch nicht beschweren, wenn im Unternehmensumfeld keine Innovationen entstehen.

Große Disruption wurde von Träumern begründet. Deren Ideen sind die Geschäftsfelder und Erträge von morgen und dabei auch noch oftmals hochprofitabel.

Wenn das für uns nicht zumindest ein Grund sein sollte, zuzuhören dann läuft wirklich alles schief.

Außerdem – hat es uns als Kind geschadet, zu träumen? Warum also sollte es bei Erwachsenen im jetzigen Spielfeld nicht auch förderlich sein?

Ein guter Gedanke zum Wochenende, oder nicht?

Schreibt mir, was Ihr davon haltet oder dazu denkt! Ich freue mich darauf.

Ein schönes Wochenende wünscht die
managementberatung björn harder

Podcast # 37 – Führungsexzellenz: Entscheidungsvermögen

Podcast # 37 - Führungsexzellenz: Entscheidungsvermögen
Podcast # 37 – Führungsexzellenz: Entscheidungsvermögen

In unserem Podcast # 37 – Führungsexzellenz: Entscheidungsvermögen behandeln wir heute die dritte Kompetenz aus unserer Serie Führungsexzellenz. Führungskräfte müssen entscheiden, das ist part of the job. Tun sie oder wir doch auch, oder etwa nicht? Doch genau hier kommen wir zum Dilemma vieler Führungskräfte. Was es braucht, dazu mehr in diesem Podcast.

Auch heute geht es in unserer Reihe Führungsexzellenz um Fertigkeiten von Leadern, also Führungskräften moderner Prägung. Zum Unterschied zwischen Managern und Leadership habe ich schon mal im Podcast # 34 etwas erzählt.

Die Kompetenz Nummer drei zur Führungsexzellenz ist: Entscheidungsvermögen.

Ja, ich kann es quasi schon sehen, das Lächeln auf den Gesichtern. Und nein, mir sind nicht die Themen ausgegangen, so dass ich das Offensichtliche wieder aufwärme.

Führungsexzellenz: Entscheidungsvermögen

Führungskräfte müssen entscheiden, das ist part of the job. Tun sie doch auch, oder etwa nicht? Das ist hier die Frage in unserem Podcast # 37 – Führungsexzellenz: Entscheidungsvermögen.

Für diverse, ich behaupte sogar für viele Führungskräfte, ist entscheiden ein großes Dilemma. Die (un)geschriebenen Regeln des Unternehmens machen entscheiden schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

Und dann ist da ja noch die nagende Ungewissheit, ob die Entscheidung auch das bringen wird, was man sich davon verspricht.

Diese Dilemma ist nicht leicht aufzulösen, aber es geht. Mehr dazu in unserer heutigen Folge des Podcasts.

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Und nun wieder viel Vergnügen und guten Erfolg mit unserem PodCast # 37 – Führungsexzellenz: Entscheidungsvermögen.

Wir wünschen Euch eine erkenntnisreiche Zeit.

Eure managementberatung björn harder

mbh-Impuls 3: Menschen führen Menschen

mbh-Impuls 3: Menschen führen Menschen

Der mbh-Impuls 3: Menschen führen Menschen greift eine Führungsfacette auf, die ich schon seit Jahren im Nirvana des Vergessens gewähnt habe. Dem ist aber nicht so, wie ich in der vergangenen Woche erleben musste. Für mich Anlass genug, dies einmal aufzugreifen. Unser heutiger mbh-Impuls 3 für die neue Woche.

Mir ist in der letzten Woche ehrlich die Luft weggeblieben. Ungläubiges Staunen und dann Entsetzen bildeten sich aus, als ich ein Erstgespräch zum Coaching hatte.

Die Führungskraft eines Produktionsunternehmens steht vor der Herausforderung, die Kluft zwischen sich und den Mitarbeiter:innen zu schließen. Die Führungskraft spürt diese Kluft auch, aber kann sich nicht herleiten, woher diese Kluft kommt. Insbesondere mit dem Vorwurf, es würde kein Interesse an den Menschen bestehen, ist befremdlich.

„Wir sind ja in der Firma nicht befreundet, da geht es nur um den Job. Mich interessieren die Typen da auch gar nicht.“ – Wow.

Bevor hier ggf. eine Welle der Entrüstung losbricht – Dieser Artikel ist mit der Führungskraft abgestimmt. Ich darf diese Thematik nutzen, ohne mit dem Coachinggeheimnis zu brechen. Wir haben beide gemerkt, dass uns diese Thematik tief bewegt und wir auf unterschiedliche Weise dafür einen Kanal finden müssen. Für mich darf es dieser Blog sein. Dafür auch ein ehrliches Danke an die betreffende Person.

Menschen führen Menschen, was aber heißt das?

Wieviel und welches Interesse ist den nötig/hilfreich, um es nicht zu so einer Kluft kommen zu lassen? Das wird uns beide in den kommenden Terminen sicherlich beschäftigen.

Hierzu einige Worte aus meiner Perspektive: Meine Mitarbeiter:innen müssen nicht meine Freunde werden, sie müssen nicht Bestandteil meines Privatlebens werden. Aber sie verdienen es im beruflichen Kontext nicht nur als sachlicher Produktionsfaktor, sondern als Mensch mit Gefühlen, Bedarfen, Gedanken und vielem mehr wahrgenommen und behandelt zu werden.

Meine Frage an den Coachee: „Wenn Sie denn die Mitarbeiter:innen nur versachlichen, sind Sie selbst dann auch nicht Mensch in der Firma?“ sorgte für ganz stilles Schweigen und das länger als gedacht.

Die Person selbst nimmt für sich selbstverständlich in Anspruch „Mensch“ zu sein. Launen, Gefühle, Gedanken usw. werden kundgetan und es wird erwartet, dass Andere damit umgehen. Aber die Gegenleistung wird nicht erbracht.

Ohne dieses zumindest rudimentäre Interesse wird führen aber schwer. Wie das Zitat sagt: „Wie Schwimmen ohne Wasser“. Denn nach nicht allzu langer Zeit wird sich der Nicht-Wahrgenommene anfangen zu verweigern.

Damit steigt mit jeder Interaktion mein Führungsaufwand, denn die Starre wird parallel weiter mit steigen, bis daraus eine Konfrontation wird.

Diesen Punkt hat mein(e) Coachee nun erreicht.

Das Gute ist aber, das Unternehmen und auch die zu Führenden geben der Person eine Chance. Das ist Interesse am Menschen, nicht nur an einer sachlichen Leistung.

Der mbh-Impuls 3: Menschen führen Menschen

Was denkt Ihr zu der Thematik? Erlebt Ihr auch noch die Missachtung, oder gibt es bei Euch schon die positiven Beispiele?

Schreibt mir gern dazu. Ich bin gespannt auf die Rückmeldungen. Dafür vielen Dank vorab.

Eine schöne Woche wünscht Euch die managementberatung björn harder

PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz

PodCast # 35 - Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz
PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz

Unser PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz führt das Thema Führungsexzellenz weiter. Den Start der Serie bildet unser PodCast # 34 – Führungskraft – Stelle oder Rolle?.

Emotionale Intelligenz ist unverzichtbar, wenn es um Leadership geht.

Aber wie zeigt diese sich, was heißt das eigentlich überhaupt? Das sind die Kernfragen, die wir in der heutigen Folge darstellen wollen.

Emotionen des Gegenübers richtig zu erkennen, zu deuten und dann in dem richtigen Kontext „in den Raum zu stellen“, das ist emotionale Intelligenz, die Leader auszeichnet.

Wenn Du dazu mehr hören und wissen willst, dann höre rein in diese Folge und in die kommenden Folgen, denn da wird es weiter gehen.

Wo unser PodCast auch zu finden ist…

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Und nun wieder viel Vergnügen und guten Erfolg mit unserem PodCast # 35 – Neue Führungsexzellenz: Emotionale Intelligenz?

Wir wünschen Euch eine erkenntnisreiche Zeit.

Eure managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Der mbh-Impuls zur neuen Woche
Was ist Leadership?

Der mbh-Impuls zur neuen Woche greift das Thema unserer Kurz-Serie im PodCast #jetztwasunternehmen auf: Leadership. Schon in der Podcast-Episode der letzten Woche, unserer #34, haben wir uns mit der grundsätzlichen Bedeutung beschäftigt.

Worin wird sich die Führung der Zukunft von der Führung der Vergangenheit unterscheiden? Diese Frage stelle ich mir schon seit langer Zeit und nicht erst seit Covid-19 uns das Brennglas auf dieses Thema hält.

Leader werden diejenigen sein, die andere fördern

Bill Gates

Mit diesem Zitat hat Bill Gates schon vor langer Zeit den Wandel in der Führungssystematik beschrieben. Er war da in enger Übereinstimmung mit einer anderen charismatischen Führungsfigur der letzten 20 Jahre – Steve Jobs.

Zu beiden wird jeder sicherlich seine eigene Meinung haben. Und das bestimmt auch zum Menschen an sich. Aber niemand wird abstreiten wollen und können, dass beide es vermochten, mit ihrer Führung die Unternehmen zu weltweiten Playern zu machen.

Beide Unternehmen haben auch nach wie vor eine hohe Sogwirkung für Talente weltweit und das obwohl beide nicht mehr im operativen Geschäft sind. Geblieben ist aber der grundsätzliche Spirit, die Kultur, die auch heute noch Menschen fasziniert.

Was aber prägt diese Kultur? Es ist genau dieses Fordern und Fördern, welches den Unterschied macht.

Beide Unternehmen suchen nur nach den besten Talenten und Mitarbeiter:innen. 2. Platz ist schon 1. Verlierer und damit ist der Leistungsdruck auch immens hoch. Aber beiden Unternehmen ist auch gemein, dass jeder, jede Chance hat, sich zu entwickeln.

Der offene Austausch, die Transparenz, die Möglichkeit sich mit seinem Wissen an quasi jeder Stelle einbringen zu können (und auch zu sollen) ist ein erster Punkt. Dabei das Wissen von anderen mitzunehmen, so dass man selbst besser wird und lernt, ist ein wesentlicher Zweiter.

„Develop yourself beyond your dreams“. Entwickele Dich über Deine Träume hinaus. Dieses Motto wurde in beiden Unternehmen nie offiziell, aber es spiegelt etwas von dem grundsätzlichen Ansatz, von der Chancenparade wider, die hier herrscht.

Schon seit 10 Jahren sind Führungskräfte hier angehalten, Menschen Möglichkeiten zu verschaffen. Gemeinsame Ziele verwirklichen, begleiten, entwickeln, lenken, aber nicht steuern, so der Auftrag.

Nicht steuern, lenken… Wie kann das gehen?

Der wesentliche Unterschied liegt im Wissen darüber, dass eine Leitplanke keine Leine ist.

Der mbh-Impuls zur neuen Woche möchte genau dies einmal aufgreifen.

Eine Leitplanke ist keine Leine. Das gilt auch im Straßenverkehr. Die Leitplanke entwickelt selbstverständlich eine Lenkungsfunktion, gibt Richtung, Breite und Grenzen vor. Aber Steuern muss jeder Autofahrer innerhalb dieser Planken selbst. Geschwindigkeit, Ausfahrt, Spur, Abstand und vieles mehr bleibt autonom. Auch das Lernen aus der Situation wird individuell möglich.

Aber wie oft geben wir Mitarbeiter:innen keine Leitplanken, sondern Leinen? Aus meiner Sicht viel zu oft.

Lasst Euch also vom mbh-Impuls zu neuen Woche inspirieren. Tauscht die Leinen bei Euren Menschen gegen Leitplanken aus. Führt als Leader, nicht (nur) als Manager.

Das prägt Kultur und Leistung und vor allem es zahlt sich positiv aus.

Wie sind denn Eure Erfahrungen hiermit. Kommentiert gern und viel. Wir freuen uns auf die Diskussion mit Euch!

Eine schöne Woche wünscht Euch die managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Der mbh-Impuls zur neuen Woche
Der mbh-Impuls zur neuen Woche – KW 49

Unser mbh-Impuls zur neuen Woche wurde ausgelöst durch ein Erlebnis, welches ich mit einem Coachee bzw. mit dessen Führungskraft hatte. Wie das Leben es dann immer so will, fiel mir dazu am Tag danach das Zitat von Astrid Lindgren in die Finger. Mein sofortiger Gedanke war: wie passend.

Was ist passiert? Mein Coachee hat ein wenig Probleme mit einer notwendigen Regeltätigkeit. Nicht weil er sie nicht machen will, oder er diese für unnötig hält. Vielmehr haben wir im Coaching herausgearbeitet, dass es ganz andere Beweggründe gibt. Die ausbleibende Regeltätigkeit steht dabei am Ende einer langen Kette von Ursache und Wirkung.

Wir sind mit unserer Arbeit inzwischen gut vorangekommen und können die Tätigkeit nun strukturell im Arbeitsalltag verankern, da die vorherigen Hemmnisse fast komplett beseitigt sind.

Nun ist diese Regeltätigkeit aber leider auch absolut spaßfrei. „Garantiert nicht vergnügungssteuerpflichtig“, wie mein Coachee es bezeichnet. Um dem Ganzen nun etwas Würze zu geben, haben wir beide nach einem spielerischen Ansatz gesucht. Was macht es trotz allem interessant diese Aufgabe zu erledigen?

Die Lösung dazu haben wir im normalen Alltag gefunden: Die Arbeitstage sind so voll und verdichtet, dass „eine Auszeit haben“ ein Luxusgut ist. Um sich nun für die „Mühe“ der Regeltätigkeit zu belohnen, gönnt sich mein Coachee nach Erledigung der Aufgabe 5 Minuten „Quality-Time“: Er tut 5 min nichts.

Da die Tage dieses Durchatmen sonst nicht ermöglichen, ist diese Belohnung auch wirklich ein Wert. Es lohnt sich danach zu streben. Und das soll eine Belohnung ja auch ausmachen.

Die Lösung im Härtetest

Im Rahmen eines vereinbarten Zwischengespräches mit der Führungskraft schilderte mein Coachee glücklich diese Lösung. Die Reaktion war purer Gegenwind. Einfach Dasitzen während der Arbeitszeit? Das sei Arbeitsverweigerung. Diese Lösung sei nicht möglich. Punkt, keine Diskussion.

Immer noch völlig verstört schilderte mir mein Coachee diese Reaktion im nächsten Termin, woraufhin wir ein zweites Gespräch mit der Führungskraft führten.

Warum darf ein Mitarbeiter während eines Arbeitstages nicht einmal 5 min dasitzen und „schauen“? Kann eine solche Auszeit nicht auch Vorteile für das Unternehmen haben? Ist es wirklich schlimm und verwerflich, wenn der Mitarbeiter 5 min nichts tut? Wobei ja die Frage ist: tut er wirklich „Nichts“?

Am Ende der Diskussion stand die Erkenntnis, dass die Angst der Führungskraft war: „Wenn das jetzt jeder tut…“. Ja, das hätte zur Folge, wenn wir es auf das Team hochrechnen, dass pro Tag 50 min Träumerei über alle Mitarbeiter:innen hinweg entstehen. Mit Kosten bewertet, reden wir pro Woche über einen ganz niedrigen dreistelligen Betrag.

Aber mal gegengerechnet: Was bringen 5 min echtes Durchatmen für Produktivität, Effektivität und Effizienz? Was ist mit der Motivation, wenn die Firma solch ein „Geschenk“ ermöglicht?

Und mal ganz unter uns: Wer von uns hat nicht schon mal während seines Arbeitstages 5 min aus dem Fenster geschaut und nichts getan? Passiert das nicht unkontrolliert und unerkannt sowieso?

Wir konnten zum Schluss die Führungskraft für das Experiment gewinnen. Mein Coachee darf, nach Erledigung der Regelaufgabe, 5 min auf Firmenkosten nichts tun. Jeden Tag.

Allein in der ersten Woche, die gerade vergangen ist, hatte er schon 2 Ideen, mit denen er andere Dinge anders machen kann. Schneller, effizienter und damit kostensparender. Die Investition hat sich also schon ausgezahlt.

Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Man muss mal die Zeit haben, einfach dazusitzen und zu schauen. Der Mensch ist keine Maschine. Unser Geist braucht diese Auszeit, um neue Gedanken zu fassen, Erholung zu finden und nach der Pause besser weiter zu machen.

Wenn Sie damit Ihren Menschen noch zusätzlich eine motivatorisch wertvolle Belohnung machen können, dann sollten Sie dies unbedingt tun.

Vielleicht beschenken Sie sich ja auch selbst einmal mit dieser Belohnung.

Ich werde es diese Woche bestimmt einmal tun. Auf ein schönes 5-min-Nichtstun!

Ihre managementberatung björn harder

P.S. Wenn Sie für den mbh-Impuls zur neuen Woche einen weihnachtlichen Timer haben wollen, der sie auch mit etwas Musik versorgt, dann hätte ich hier etwas für Sie!

Unser mbh-Impuls zum Wochenende

Unser mbh-Impuls zum Wochenende

Unser mbh-Impuls zum Wochenende bildet den Abschluss unserer 2wöchigen Serie zum Thema Achtsamkeit. Sich selbst achtsam führen, das war unser Startschuss mit dem PodCast # 31. Es gab viele Rückmeldungen und hohes Interesse bei Leser:innen im Blog und Hörer:innen beim PodCast.

Uns scheint, dieses Thema steht bei Euch gerade im Fokus und passt in die aktuelle Zeit. Das freut uns natürlich sehr und wir wollen unsere Serie daher auch passend beenden.

Das Zitat dieses mbh-Impulses spiegelt genau das wider, was das Thema Achtsamkeit, oder im englischen Mindfulness, erreichen will. Innehalten!

Innehalten, sich bewusst werden und dann gezielt und gestärkt handeln.

Wie alle, die sich mit dem Achtsamkeit beschäftigen aber bemerken: Das ist nicht einfach.

Wir leben heute aller in einer dynamischen, unberechenbaren Welt, die Stress erzeugt. Natürlich kann niemand von jetzt auf gleich umswitchen und den Stress in positive Gedanken umwandeln. Aber mit einem bewussten Umgang lässt sich diese Wandlung erlernen und beeinflussen.

Unser mbh-Impuls zu Wochenende gibt Euch daher zum Abschluss unserer Serie noch zwei Ansätze mit auf den Weg. Auch diese Ansätze ergänzen die vorherigen aus den PodCasts # 31, #32 und #33 in positiver Weise.

Das ist doch ganz leicht…

Das war die Reaktion meiner letzten Coachees zum Thema Achtsamkeit, als ich ihnen diese beiden Aufgaben gestellt habe. Ich habe dazu gelächelt und dann gesagt: „Na, dann lässt es sich ja auch ganz einfach in den Alltag integrieren und wir können beim nächsten Mal gemeinsam Erfolge feiern“.

Doch was waren diese Aufgaben?

  1. Innehalten: Auch wenn um dich herum das Chaos ausbricht, versuche immer wieder, einige Minuten innezuhalten und den Moment zu erleben.
  2. Atmen: Auch im Lauf des Tages kannst du immer wieder deinen Atem nutzen, um zur Ruhe zu kommen. Atme bewusst, spüre, was der Atem mit dir macht und versuche immer tiefer und ruhiger ein- und auszuatmen.

Und wer von Euch sagt auch „das ist ja leicht“?

Das war überhaupt nicht leicht…

Das war das Fazit ALLER Coachees, die nach 14 Tagen oder 4 Wochen wieder zu mir kamen und wir dann über das Erlebte gesprochen haben.

Die individuellen Auslöser dafür waren ganz unterschiedlich, aber im Kern ließ sich die Schwierigkeit auf einen wesentlichen Punkt zurückführen:
„Ich muss es überhaupt erkennen, wenn ich im Chaos stehe und muss mich dann auch zum Atmen zwingen.“

Genau das setzt aber schon die hohe Fähigkeit voraus das Hamsterrad, in dem man sich dreht, auch zu erkennen und vor allem seine Geschwindigkeit wahrzunehmen. Und es setzt dann die Kraft und den Mut voraus, sich gegen den Strom aller anderen zu verhalten.

Chaos, Stress und damit der einsetzende Fluchtimpuls (also das schnell-schnell, um dem zu entfliehen) sind nur schwer zu durchbrechen. Denn genau dieser Impuls vernebelt unsere Sinne und wir handeln instinktiv, unbewusst, biologisch programmiert.

Unser mbh-Impuls zum Wochenende

Genau aus diesem Grund setzen wir mit unseren beiden letzten Impulsen für Übungen zum Thema Achtsamkeit auch den intensivsten Akzent.

Wer sich von Euch mit den anderen Übungen gut vorbereitet, dem werden diesen beiden Aufgaben tatsächlich nicht so schwer fallen.

Ich behaupte aber: Aus dem Stand ist das nicht möglich und da schließe ich meine eigenen Erfahrungen ausdrücklich mit ein.

Vielleicht bekomme ich ja aber auch von Euch die Rückmeldung, dass es für Euch ganz einfach war. Dann lasst mich das gerne wissen. Vielleicht könnt ihr mir dann ja auch ein paar Beispiele liefern, wie Ihr das Erkennen und Handeln für Euch sichert und umsetzt.

Solche Best-Practice können dann anderen bei der Umsetzung helfen.

Dafür vielen Dank vorab und ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Wir wünschen allen, die sich in ihrer Achtsamkeit probieren ein erfolgreiches Gelingen. Gern unterstützen wir Euch auch auf diesem Weg. Sprecht uns einfach darauf an.

Allen ein schönes 2. Adventswochenende.

Eure managementberatung björn harder