Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Wie häufig haben Sie schon ein einem Punkt Ihres Lebens gestanden uns mussten „springen“? Ich behaupte jeder Mensch kennt solche Situationen. Wir sprechen dann gern vom „kalten Wasser“, in das wir springen müssen. Warum der benötigte Mut nur scheinbar ein Problem ist? Lesen Sie weiter…

Eine der spannendsten Diskussionen mit meine Klienten ist immer die, in der es um das Thema Mut geht. MUT einen neuen Schritt zu tun, MUT eine Veränderung herbeizuführen, MUT etwas anders zu machen uvm..

Der Begriff Mut scheint systematisch eine riesige Dimension in uns zu erzeugen, die wir entweder als unerreichbar oder als Kraftquelle für uns werten. Dabei kommt es mir in den Diskussionen immer so vor, als wenn hier nur die beiden Pole vorhanden sind. Ich kann Mut, oder ich kann ihn nicht. Zwischenstände sind nie vorhanden.

Oft ist es auch nötig, diesen Begriff überhaupt einmal zu klären, denn jede(r) scheint unter Mut auch etwas anderes zu verstehen…

Mut ist für mich die brennende Neugierde auf das, was mich hinter dem ersten Schritt in eine unbekannte Richtung erwartet und genau deswegen will ich das TUN nicht zurückhalten.

In unseren Köpfen sind typisch eher die Begriff Mut und Angst miteinander verknüpft und ein anderes bekanntes Zitat spielt ja auch mit der Formulierung „Abwesenheit von Angst“. Mut hat für mich aber nichts mit Angstfreiheit zu tun.

Es gibt für mich heute durchaus Dinge bei denen ich angstfrei bin, auch wenn Sie neu und unbekannt sind, aber ich tue Sie trotzdem nicht.

Mut verbinden wir also auch und zumeist mit Taten, nicht mit dem Erkennen von angstfreien Möglichkeiten.

Wenn Sie dem so folgen können und Mut etwas mit Neugierde und Taten zu tun hat, warum zögern wir dann in kleinen Schritten und machen nicht den großen Sprung. Trauen wir unserer Neugierde nicht?

Auf dem Bild zum heutigen Zitat braucht es einen Sprung zur anderen Seite, zur Fortsetzung des Weges, ein einzelner Schritt würde nicht reichen. Ist der Bedarf an Mut deswegen größer? Oder ist es doch nur der Impuls der Komfortzone, der uns abhält?

Nur außerhalb der Komfortzone ist Wachstum möglich.

Was ist Ihre Definition von Mut? Schreiben Sie die doch gern in den Kommentar. Mein Team und ich sind sehr gespannt.

Mutig vorangehen ist gemeinsam auch häufig leichter als allein – Wir begleiten Sie gern!

Ihnen allen eine schöne, erfolgreiche und mutige Woche

Ihre managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zum Wochenende

Immer wieder klagen Menschen über zu wenig Zeit. Zeit scheint daher eine Ressource zu sein, die wir nie in ausreichender Form vorfinden oder haben. Doch ist das wirklich so? Oder liegt es nicht an anderen Dingen? Ein kleiner Impuls zum Wochenende zum weiterlesen…

Zu wenig Zeit – wer kennt das nicht? Plötzlich ist der Tag vorbei und wir haben nichts von dem geschafft, was wir eigentlich wollten. Dann ist es plötzlich da, das Zeitphänomen.

Ich will und werde hier nichts über Zeitmanagement oder Selbstoptimierung schreiben. Dafür gibt es Literatur zuhauf und Selbstoptimierung scheint ja inzwischen eine der Lieblingsphilosophien der Menschheit zu sein und alle machen mit.

Nein, lassen Sie uns einmal darüber nachdenken, welchen Wert wir unserer Zeit beimessen? Wie wertschätzen wir unsere Zeit, die wir haben? Tun wir in unserer Zeit wirklich bewusst die Dinge, die wir auch tun wollen?

Wie bei so vielen Themen in unseren Leben, sind es nicht Instrumente, Werkzeuge, Techniken, die uns unser Leben „besser“ leben lassen. Das ist alles nur Unterstützung.

„Es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen“, so das Zitat und dem gebe ich Recht. Wir lassen Zeit verstreichen mit Dingen, die uns nicht nutzen, die uns nicht erfüllen, die uns Energie rauben, bei denen wir uns hinterher fragen: Warum?

Wer jetzt damit rechnet, dass ich mit dem Begriff Prioritäten komme – falscher Ansatz. Ich komme mit dem Begriff Werte. Welchen Wert geben wir unserer Zeit? Welche Werte schaffen wir in unserer Zeit? Das sind aus meiner Sicht die Fragen, die wir, jeder für uns selbst, klären müssen, um der Zeitfalle zu entrinnen.

Immer dann, wenn der geschaffene Wert und die Zeit positiv zueinander stehen, dann haben wir nicht das Gefühl von zu wenig Zeit, sondern eher ein stimmiges Verhältnis. Ja, manchmal hätte man von den positiven Dingen auch mehr, aber macht das das bereits Erlebte deswegen geringer?

Die tolle Party, der Urlaub, das Zusammensein mit Freunden, die Arbeit an einem Thema, das uns wirklich am Herzen liegt uvm. – Es darf gern länger dauern. Aber niemand garantiert uns, dass die kommende Zeit dann genauso schön wird und bleibt.

Aus unserer Zeit das Richtige machen, in unserer Zeit das Richtige machen und das erlebte Richtige dann auch wirklich wertschätzen, denn es hat einen Wert – so „nutzen“ wir die Zeit im Sinne des Zitates.

Abseits von Egoismus aus der Zeit einen bereichernden Nutzen gewinnen – so wird unsere Zeit immer noch endlich sein, aber wir werden mehr davon haben.

Was sind Ihre Werte für Ihre Zeit? Nutzen Sie doch mal das Wochenende für diese Gedanken.

Das Team der managementberatung björn harder wünscht Ihnen ein erholsames, spannendes, genutztes und bereicherndes Wochenende!

Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Dieses Zitat ist heute noch genauso modern, wie zu der Zeit als es von Albert Einstein gesprochen wurde. Neu Denken ist aber keine Vergangenheits- oder neue Modedisziplin, nur aufgrund der Erscheinungen der letzten Monate. Gerade Unternehmer und Führungskräfte sind ständig in der Herausforderung neu denken zu müssen. Und genau helfen wir mit unseren Lösungen.

Wenn wir mal die genauen Hintergründe für das Zitat von Albert Einstein weglassen, dann bleibt ein ständig mahnender Appell, der stets seine Modernität bewahrt. Ein neues Denken braucht es immer dann, wenn Umstände sich ändern. Und wann tun diese das nicht?

Es braucht nicht erst eine Pandemie, um die Umgebung in der wir (inter-)agieren zu verändern. Unsere (Um-)Welt tut das Täglich, stündlich, sekündlich und wir müssen mit neuen Ideen, neuem Verhalten und anderem Denken darauf reagieren, oder mit aktivem Umdenken die Impulse für die Veränderung setzen.

Unsere Welt lässt uns aber meist nicht die Ruhe und Muße, um „vor die Veränderung“ zu kommen. Wir erleben, dass wir meist in der Reaktion gefangen sind, statt in die Gestaltung zu kommen. „Dafür ist keine Zeit“ oder ähnliches lauten dann die Ausflüchte, die ich hier bewusst als solche bezeichne.

Zeit für eine neue Art zu Denken ist kein unbedeutendes Ereignis, etwas, das auch einfach wegfallen kann. Zeit für eine neue Art zu Denken, ist das, was für Unternehmer, Führungskräfte und Menschen mit dem Willen sich weiterentwickeln zu wollen stets ganz weit oben auf der Prioritätenliste stehen muss.

Die Zeit vergeht, ohne das wir etwas dagegen tun können – wir können nur etwas dafür tun, nämlich unsere Prioritäten entsprechend setzen und uns die Zeit für Neues Denken nehmen. Hier hilft nur Aktivität, passiv verstreicht die Zeit unwiederbringlich. Jede Sekunde der Zeit gibt es nur einmal – in dem Zeitpunkt ihres Seins.

Neues Denken heißt aber auch Veränderung, den Schritt in eine unbekannte oder zumindest selbst noch nicht genutzte Welt setzen. Das macht vielen Angst, oder zumindest fühlen sich viele wohler, wenn Sie auf diesem Weg nicht allein sind.

Wer hilft aber nun Unternehmern und/oder Führungskräften auf diesem Weg? Nicht immer gibt es einen verfügbaren Mensch oder willigen Geist, der innerhalb des Unternehmens „über mir“ sitzt und qua Führungsaufgabe mein Begleiter sein sollte. Unternehmensinhaber haben in der Hierarchie keinen über sich und manch eine Führungskraft ist auch mehr auf sich selbst gestellt.

Genau dafür gibt es das Angebot von Prozessbegleitung und Coaching von uns, der managementberatung björn harder. Wir beginnen mit Ihnen ein neues Denken, wir nehmen uns mit Ihnen die Zeit dafür, wir begleiten Sie auf diesem Weg ins Unbekannte oder sogar Unerforschte.

Das kostet doch Geld! Stimmt!

Aber wieviel Geld kostet es Sie ggf. den Weg allein zu gehen, Chancen zu übersehen, nicht die notwendige Konsequenz zu entwickeln, Fehler zu produzieren, die ein anderer vielleicht gesehen hätte? Ich wette mit Ihnen – das kostet mehr!

Lassen Sie uns sprechen, denn meist ist Ihre Investition in eine Begleitung gar nicht so kostenträchtig, wie Sie es erwarten.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Nutzen Sie gleich diese Woche dafür. Ein erster Schritt ist einfach gemacht und kostet kein Geld, denn unsere Erstgespräche sind immer kostenfrei!

Alle Kontaktdaten finden Sie hier.

Eine erfolgreiche Woche, gute Gedanken und bis gleich am Telefon?

Ihre managementberatung björn harder

Der mbh-Impuls zum Wochenende

20200703 - Impuls zum WE

„Ich mach mir die Welt, wie Sie mir gefällt!“ sagt auch Pipi Langstrumpf, die allseits beliebte Kinderbuchfigur von Astrid Lindgren. Da ist tatsächlich etwas Wahres dran. Wie wir unsere Welt wahrnehmen, bestimmen wir tatsächlich selbst. Warum das so ist und wie sich das beeinflussen lässt, ist eine durchaus spannende Geschichte!

Es liegt an den Filtern, den Brillen, die wir gerade aufhaben. Diese Filter werden bestimmt durch unsere aktuellen Bedürfnisse, Bedarfe, Interessen und auch Stimmungen. Unser Gehirn neigt dazu, nach Bestätigung für das zu suchen, was es für sich selbst gerade festgelegt hat, bzw. was wir für uns gesetzt haben.

Ein Beispiel dazu: Wir haben uns dazu entschlossen ein bestimmtes Auto zu kaufen. Plötzlich sehen wir dieses vermehrt im Straßenverkehr. Das liegt bestimmt nicht an plötzlichen Spontanzulassungen der anderen Verkehrsteilnehmer. Vielmehr haben wir unsere Wahrnehmungsfilter geändert und andere Impulse aus unserer Umwelt werden in unser Bewusstsein transportiert. Der Modus des Wegfilterns im Unterbewusstsein funktioniert plötzlich anders.

Sprich, wenn wir wollen, das etwas so ist, dann bietet uns unser Gehirn immer mehr von genau diesen Wahrnehmungen an – die Welt ist dann also genauso wie wir. Anders kann nicht sein.

In einer ungesunden Form erleben wir das bei Menschen in Ihren Bubbles in sozialen Medien. Wir suchen uns diese Bubbles aus einer gewissen Grundstimmung heraus, nämlich dem Filter: Die sind ja so wie ich…
Ab dann beginnt aber die selbsterfüllende Prophezeiung. Weil wir immer nur dieselben Echos in dieser Kammer bekommen, verstärkt sich unser Filter, unsere Ansicht immer weiter. Schließlich kommen wir gar nicht mehr auf die Idee, dass es anders sein könnte. ALLE sagen ja dasselbe, dann muss es ja richtig sein.

Wenn wir das ändern wollen, bedarf einer echten Entscheidung, einer aktiven Beeinflussung und Veränderung unserer Filter, unserer Echokammern. Aber das ist schwer, weil Bestätigung unserem Gehirn viel besser gefällt, als Veränderung. Bestätigung heißt Beibehaltung der Routine und das ist nun mal leichter, als Umbaumaßnahmen.

Für einen Unternehmer, im Kern auch für jeden Menschen, ist es aber zumindest risikoreich in solchen Filtersystemen stecken zu bleiben. Man übersieht Entwicklungen, die außerhalb der Echokammer stattfinden und Einfluss auf das Unternehmen bekommen können. Man verliert Chancen.

Chancen sind aber genau das, was Unternehmer nutzen möchten, an dem sie mit ihrem Unternehmen, ihrer Idee wachsen können.

Also kommen Sie raus aus Ihrer Echokammer, wenn Sie denn einen Blick wagen wollen. Es ist Ihr Filter und Ihr Recht auf eigene Wahrnehmung.

Coaches helfen dabei, Filter zu verändern, den Blick wieder zu öffnen und wieder Chancen wahrzunehmen. Das ist doch mal einen Gedanken wert, oder?

Interessiert an mehr Chancen, nur aufgrund anderer Filter? Dann melden Sie sich bei mir.
Alle Kontaktdaten finden Sie hier.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen Ihre managementberatung björn harder

Der Reiz der einfachen Lösungen

Beitragsbild 20200701

Derzeit schießen sie wieder wie Pilze aus dem Boden und das an allen Ecken – die einfachen Lösungen und vor allem diejenigen, die Sie Ihnen verkaufen wollen. Aber wie ist das mit dem Reiz des Einfachen? Soll oder darf man dem erliegen? Müssen Lösungen schwer sein? Oder geht es mehr um Transparenz, die Übersicht über alle Lösungsalternativen?
Machen Sie es sich nicht leicht und lesen Sie mehr als nur diese Einführung.

Eigentlich sollten alle Führungskräfte es aus den letzten Wochen doch gewohnt sein – Entscheidungen treffen. Die vergangenen Monate wären gar nicht zu bewerkstelligen gewesen, wenn nicht Entscheidungen getroffen worden wären.

Schaut man sich aber jetzt im Unternehmensumfeld und auch in Unternehmen direkt um, dann kommen sie wieder aus den Löchern – die einfachen Lösungen. Mit Ihnen auch die Menschen, die sie uns allen verkaufen wollen, sei es argumentativ oder auch mit kostenpflichtigen Angeboten. Tu dies, lass das, achte hierauf und alles wird gut. Aber ist das wirklich so?

Wie müssen Führungskräfte oder Entscheider generell mit diesem Reiz der einfachen Lösung umgehen? Sind solche Lösungen immer gleich „schlecht“ nur weil sie einfach sind?

Nein, das sind sie nicht! Aber gerade in der aktuelle Phase ist es wichtig nicht darauf zu vertrauen, dass man schon alle Lösungswege präsentiert bekommt.

Die letzten Wochen haben uns durchgeschüttelt und viele bisher sicher geglaubten Elemente unserer privaten und beruflichen Welt sind doch nicht so sicher. Der Reiz Dinge wiederherzustellen oder auch die Kraft bei den Dingen zu nutzen, die ins Rutschen gekommen sind, ist gerade sehr groß. Für alle Seiten wird es Fürsprecher geben und jeder dieser Fürsprecher hat seinen ganz eigenen Filter. Dies bestimmt auch seine Lösungsvorschläge.

Das möchte ich an dieser Stelle niemandem negativ auslegen. Mir geht es ja genauso. Auch ich habe meine Filter, auch ich betrachte hierdurch meine Welt und auch ich präferiere dadurch bestimmte Lösungen. Das ist menschlich und hat auch seine evolutionäre Berechtigung.

Im aktuellen Unternehmenskontext ist genau dies aber derzeit nicht nur förderlich.

Wenn Führungskräften etwas zur Entscheidung vorgelegt wird, dann kommen in den meisten Fällen zwei Alternativen zur Sprache, die ein Fürsprecher entsprechend präsentiert. Sind das dann aber alle möglichen Lösungen? Schafft diese Fürsprache wirklich eine Grundlage für eine bestmögliche Entscheidung der Führungskraft? Ist es wirklich so einfach, dass es nur diese Lösung gibt?

Aus meiner persönlichen Sicht sage ich NEIN! Gute Führungskräfte geben sich mit den präsentierten Lösungen nicht zufrieden, sie hinterfragen diese vorbereiteten Lösungen, wollen auch von den nicht präsentierten hören.
Was ist denn mit der Alternative NICHTS zu tun? Gehört diese als standardisierter Bewertungsmaßstab bei Ihnen mit ins Entscheidungsportfolio? Nicht? Dann wird es Zeit.

Erst mit dieser „Null-Linie“ werden Veränderungen doch überhaupt bewertbar. Nur damit lässt sich Wirkung, Dimension und Potenzial der anderen Vorschläge überhaupt absehen.

Was ist mit zeitlichen Befristungen, was ist mit Probeläufen, was ist mit Vertagen der Entscheidung, bis bessere Informationen vorliegen? Alles das sind Alternativen, die aber meist nicht beleuchtet werden.

Damit liegt dem Entscheider aber häufig gar kein klares Bild für die Entscheidung vor. Die Transparenz für die Entscheidung ist gar nicht gegeben. Aus der Entscheidung unter Risiko, die jede Entscheidung nun mal ist, wird damit vielleicht sogar der absolute Blindflug.

Während der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 wollte Präsident Obama von seinem Finanzminister Timothy Geithner wissen, warum dieser nicht über eine Verstaatlichung der Banken nachdachte.
Geithner erinnert sich: „Wir trugen ein regelrechtes Wortduell aus: Sind Sie wirklich überzeugt, dass das funktioniert? Können Sie mir das garantieren? Warum sind Sie sich da so sicher? Welche anderen Optionen sehen Sie?“
Geithner: „Ich sagte ihm damals, dass ich zum derzeitigen Zeitpunkt keine andere Möglichkeit sah, als das, was wir angefangen hatten, auch durchzuziehen.“

Obama tat, was alle guten Führungspersönlichkeiten tun sollten, wenn ihnen jemand sagt, „Es gibt keine Alternative“. Er ließ sich nicht von der Weise der Präsentation in seiner Entscheidungswelt einschränken. Er behielt sich einen breiten Blick auf die Situation, lotete alle Aspekte, die er für wichtig hielt weiter aus und verlangte in der Zuarbeit zu seiner Entscheidung eine bestmögliche Transparenz und Vollständigkeit.

Selbstverständlich ist es nicht die Aufgabe der Führungskraft an sich, diese Informationen selbst zusammen zu tragen. Dafür gibt es ja die Zuarbeit. Aber es bleibt die Aufgabe der Führungskraft die Vollständigkeit zu sichern und im Zweifel sein Team, den Fürsprecher, den Externen oder wen auch immer dazu zu bringen die eigene Filterbrille abzulegen und über die eigenen Grenzen hinweg zu schauen.

Dies gilt insbesondere für diese „einfachen Lösungen“. Ganz häufig werden hier Komplexitäten so reduziert, dass das Bild wie eine Makroaufnahme der Natur zu sehen ist. Quasi der Blick ins Mikroskop, ins tiefste Detail, wo doch der Überblick gebraucht würde.

In der Rückbetrachtung von Entscheidungen zeigt sich, dass viele schlechte Entscheidungen nur deshalb getroffen wurden, weil die Beteiligten wichtige Alternativen – und die Gefahr negativer Folgen – gar nicht erst in Betracht gezogen hatten. Dafür gibt es viele Gründe, etwa Risikoaversion bei jenen Menschen, die potenzielle Lösungen vorschlagen. Das ist aber zu kurz gesprungen.

Je mehr Möglichkeiten auf dem Tisch liegen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die richtige, die wirklich gute Entscheidung gefällt wird.

Was also können Sie ganz persönlich verbessern, wenn es „einfache“ oder „eindeutige“ Lösungsvorschläge gibt?

Bleiben Sie kritisch! Verfallen Sie nicht in die gewollt oder ungewollt gestellte schnelle Reaktion des Entscheidens, weil es ja so leicht ist. Drängen Sie auf Verdeutlichung schwach präsentierter Informationen, lassen Sie Punkte konkretisieren, bringen Sie eigene Optionen ins Spiel.

Haben Sie auch aus Ihrer Sicht alle wichtigen Fakten? Wenn nein, dann lassen Sie diese nachliefern. Stellen Sie Gewichtungen in Frage, gehen Sie aktiv in die Argumentation. Nur so können Sie wirklich fundierte Punkte herausfiltern und „schwache Argumente“ entlarven.

Arbeiten Sie aktiv gegen die bewusste oder auch unbewusste Selbstzensur bei den Fürsprechern der präsentierten Lösungen an.

Machen Sie sich auch bewusst, was die Entscheidungsoptionen für den Fürsprecher selbst bedeuten. Was hat er/sie davon? Was steht für ihn/sie auf dem Spiel? Welche Versprechungen in der Lösung sorgen dafür, dass er/sie seinen Nutzen bekommt?

Schauen Sie selbst auch über die eigentliche Lösung hinaus, ins Umfeld, ins Ganze, denn nichts ist losgelöst von den handelnden Personen.

Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt, den sie persönlich verbessern können: Holen Sie sich Rat!

Entscheider neigen zur Selbstüberschätzung – auch das ist ganz menschlich. Ein Auslöser ist zumeist, dass schon viele richtige Entscheidungen getroffen wurden und dann das Ego gleich signalisiert – du kannst das! Entscheidung braucht Selbstvertrauen, aber keine Selbstüberschätzung.

Fragen Sie Menschen um Rat, denen Sie vertrauen, Fragen Sie aber auch Menschen, die außerhalb Ihres Systems stehen. Diese haben meist einen deutlich unverfälschten Blick auf die Situation.

Viele meiner Klienten kommen auch mit solchen Fragestellungen zu mir.
Nicht, weil ich es fachlich besser kann – die Könner ihres Fachs sind die Klienten selbst! Aber bei mir bekommen Sie ein Ausbrechen aus dem System, ein Blick über die Klippe, einen Scheinwerfer auf die Felder, die andere gern im Dunklen lassen wollten.

Gemeinsam haben wir auch keine Angst über ganz andere oft auch radikale Lösungen nachzudenken. Gerade das öffnet aber vielfach den Blick für weniger radikale, aber deutlich zielorientiertere Lösungen. Rückmeldungen darüber ins Unternehmen lassen auch die Lösungsqualität im Unternehmen ansteigen.

Tabus über Dinge, die nicht mal gedacht werden dürfen, werden gebrochen und damit Schranken abgebaut. Aus dem Unternehmen selbst heraus kommen mehr Optionen, umfassender gedachte Lösungen und genau das wollen Sie ja als Entscheider haben, oder?

Sie wollen mehr Entscheidungsqualität für sich und Ihr Unternehmen haben? Sie wollen nicht mehr auf „leichte Entscheidungen“, „alternativlose Optionen“ u.ä. hereinfallen und sowohl sich selbst, als auch Ihr Managementteam dabei weiterentwickeln?

Dann sollten wir uns jetzt unterhalten!

Alle Kontaktdaten finden Sie hier.

Bis gleich am Telefon, in der E-Mail, oder auch gern in den Kommentaren zu diesem Blogbeitrag – ich freue mich schon darauf!

Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Aus eigener Kraft vorankommen, eigene Erfolge zu erzielen und seine eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu stärken ist eines der ureigensten Bedürfnisse eines jeden Menschen.

Selbstverständlich wollen wir dies auch ganz allein erreichen. Manchmal stoßen wir dabei aber auf Hindernisse, die wir nicht ganz allein überwinden können, auf Unbekanntes für das wir erst wieder lernen müssen, Kraft in uns entdecken müssen, die wir bisher noch nicht nutzbar hatten.

Hilfe zur Selbsthilfe – das Grundkonzept des Coachings. Gemeinsam erkunden, selbst handeln, konkreter lässt sich „Hilf mir es allein zu tun“ wohl kaum umsetzen.

An welchem Hindernis stehen Sie? Wo könnte Ihnen Coaching helfen?

Lassen Sie uns drüber sprechen. Gern stehen wir Ihnen zur Seite.

Eine erfolgreiche Woche!

Der mbh-Impuls zum Wochenende

Ein Grund oder ein Sinn war schon immer ein beflügelnder Impuls, um Dinge zu tun, oder auch aus der Abwägung heraus nicht zu tun, wenn damit der Sinn besser erreicht wurde.

Was ist denn Ihr Sinn Dinge zu tun? Wo liegen Ihre Werte zu Handeln?

Diese Frage einmal für sich zu beantworten ist spannend, lehr- und hilfreich zugleich.

Gern helfen wir Ihnen dabei.

Ein wunderschönes Wochenende!

Wieder Reisen, statt „Zoom-Müdigkeit“

Wieder Reisen, statt "Zoom-Müdigkeit"

Manchmal geht das Leben komische Wege. Kaum war der gestrige Blogbeitrag geschrieben und veröffentlicht, da fällt mir ein Artikel in der Wirtschaftswoche zum Thema „Geschäftsreisen“ (link) in die Finger.

Dieser präsentiert Ergebnisse aus der Studie „Chefsache Business Travel 2020″ im Auftrag des Deutschen Reiseverbands (DRV). Nun liegt es auf der Hand, dass eine Studie des Reiseverbands auch zum Ergebnis kommt, dass Menschen wieder mehr reisen wollen, aber einige der dargestellten Argumente kann ich sehr gut nachvollziehen.

Der Studie folgend wurden rund 70% der bisherigen Geschäftsreisen durch Online-Formate ersetzt und nur 16% der eigentlich geplanten persönlichen Termine mit Kunden oder Dienstleistern fanden statt. Das sind Werte, die ich aus eigener Erfahrung nur unterstreichen kann, denn bei mir persönlich war die Online-Quote nochmal deutlich höher.

85% der befragten Manager äußern aber, dass ihnen persönliche Formate lieber sind, als technische, 43% geben auch an künftig wieder mehr reisen zu wollen, um den persönlichen Ansatz wieder zu verstärken.

Selbstverständlich spielt hier auch viel Zurückkämpfen in alten Status mit. Viel unterwegs zu sein, von seinem Unternehmen durch die Welt geschickt zu werden, trägt immer noch viel zu einem hohen Ansehen in der Berufswelt bei. Zur Effektivität oder Effizienz stellen wir typischerweise keine Fragen. Die letzten Monate haben diesen Status zertrümmert, haben gezeigt, dass vieles eben doch anders und ebenso gut geht.

Aber klammern wir das Thema Status mal aus. Gibt es trotzdem gute Gründe, das persönliche Gespräch wieder hervorzuheben? Dazu bin ich an einem Satz hängen geblieben, der mich auch zu diesem Beitrag bewegt hat:

Dazu kommt, dass es dem Hirn schwerer fällt, nicht-verbale Kommunikation auf dem Bildschirm zu deuten.

Wirtschaftswoche, 21.06.2020 / Beitrag „Deutsche Manager spüren die Zoom-Müdigkeit“ – Link siehe oben

Dazu kann ich nur sagen: Ja!

Ich habe in meinem gestrigen Blogbeitrag (link) schon eine Aussage aus dem Kreis der Teilnehmer zitiert, der in dieselbe Richtung geht. Genau hier liegt für mich auch der tatsächlich einzige Grund, warum wir künftig Reisen aus geschäftlichen Gründen als Unternehmer und Unternehmen noch durchführen sollten.

Gerade in sensiblen Thematiken zwischenmenschlicher Kommunikation (z.B. Konfliktmediation, Preisverhandlungen, erstes Kennenlernen u.ä.) kommt der nicht-verbalen Kommunikation ein ganz wichtiger Anteil zu. Wenn der Anteil durch die technische Hürde tatsächlich gestört ist, dann kann das optimale Ergebnis gar nicht entstehen. Wir verlieren wichtige Qualität in der Entscheidung, weil wir wichtige Qualität in der Beziehung verlieren.

Aber ist das die Berechtigung für das Wiederaufkommen des vollständigen Statustourismus? Nein!

Wir müssen und können lernen, wo wieder das persönliche Treffen für Beziehungsqualität wichtig ist und wo sachliche Klärung auch technisch funktioniert. Das persönliche Gespräch braucht wieder mehr Wertschätzung und mehr Ansehen, als etwas Besonderes, dass auch nur für bestimmte Gesprächssituationen bewusst eingesetzt wird.

Die Frage, ob Präsenz eine Berechtigung hat, habe ich für mich gestern schon beantwortet. Das heutige Zitat aus der Wirtschaftswoche festigt für mich nur diese Entscheidung, zeigt mir aber auch, welchen Reisewahnsinn wir als Gesellschaft zugelassen und gefördert haben.

Können wir gemeinsam umdenken? Was glaubt Ihr/glauben Sie? Wo müssen wir ansetzen?

Ich freue mich auf die Rückmeldungen!

8 tolle Tage – endlich wieder Präsenz!

ENDLICH! Es geht wieder los. Woche 1 und 2 mit Präsenzveranstaltungen liegen hinter mir und ich muss ehrlich gestehen – ES TAT SOOOOO GUT!

Nein, der Hauptgrund ist nicht, dass der Selbständige in mir wieder das Einkommen sieht, wobei auch das ein Element ist, das sich nicht leugnen lässt. Der Effekt war auch nicht der, endlich dem Homeoffice entfliehen zu können, in das sich so viele Menschen inzwischen „kaserniert“ sehen.

Nein, das wirklich tolle war wieder einmal Menschen ganz und gar wahrnehmen und real mit ihnen kommunizieren zu können. Impulse zu setzen und ganzkörperliche Reaktionen wahrzunehmen, wieder eine andere Qualität in sozialer, aber auch fachlicher Interaktion zu sehen, zu spüren und wertzuschätzen.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Dieser Satz und diese Wahrheit ist uns bei weitem nicht unbekannt oder neu. Covid-19 hat uns gerade hier in den letzten Monaten an jegliche Grenzen gebracht, die wir uns vorstellen können oder auch niemals nur erahnt haben.

Umso großartiger war es jetzt, wieder in die „soziale Welt“ zurückzukehren und wieder Erlebnisse zu tanken.

Ich hatte gleich das Vergnügen innerhalb von 8 Tagen drei unterschiedliche Gruppen zu unterschiedlichen Themen vor mir zu haben. Eigentlich ganz klassische Formate: Führungsworkshop, Teambuilding und Seminar. Ganz klassisch geplant, wenn auch mit bestimmten Sonderwegen, weil Corona und die rechtlichen Verordnungen ja nicht alles zulassen und Abstände gewahrt werden müssen. Aber irgendwie war es über die Änderungen hinweg nochmal zusätzlich ganz anders als bisher.

Alle Teilnehmer waren ganz individuell durch Homeoffice, Video-Kontakte, umschichtige Arbeitslösungen am Arbeitsplatz und viele andere Lösungen mehr, immer in das „gewohnte“ Umfeld im Beruf eingebunden. Wir haben uns sehr intensiv darüber ausgetauscht, dass mit der möglichen Digitalisierung doch sehr viel und gut aufgefangen werden konnte.

Dann kam aber die gemeinsame Arbeit an den Themen und wir merkten, dass es doch etwas wirklich ganz anderes ist, zusammen in einem Raum zu sitzen und gemeinsam zu arbeiten. Vieles, was in Telefon- oder Videokonferenzen aufwändig moderiert werden muss, lief wieder völlig intuitiv ab.

Gerade mit den Führungskräften haben wir viele dieser Symptome sehr intensiv weiter bearbeitet. War es die Routine der langen Jahre, die diese Intuition ermöglichte, oder spielte doch etwas anderes mit rein? Sind doch nicht alle Formate, Themen und Arbeiten im digitalen Umfeld möglich? Wo braucht es für Entwicklung doch mehr als „sicht- oder hörbaren Kontakt“? Was heißt das für den zukünftigen Wandel in den Unternehmen?

Zwei unserer wesentlichen Erkenntnisse möchte ich hier weiter darstellen:

Digital ist gut, aber wird persönlich nie ganz ersetzen können

Digitale Umfelder, wie Webinare, Online-Seminare und Videokonferenzen sind gute und geeignete Instrumente und werden in der Zukunft ganz sicher eine viel größere Rolle spielen können und dürfen als bisher. Unternehmen und Anbieter werden sich stärker hinterfragen müssen, ob für die zu bearbeitenden Themen wirklich das Seminar irgendwo in Deutschland mit x Tagen Abwesenheit aus dem Unternehmen nötig ist.

Geht das nicht auch Online und/oder in kleineren Häppchen, mit mehr Bezug auf den individuellen Arbeitsplatz? Ja, bestimmt und da wird sich auch noch mehr entwickeln dürfen und müssen. Wir werden da auch sicherlich mehr hin zu eigenverantwortlichem Lernen kommen müssen – Kerninhalte in kleinen „Nuggets“ aufbereitet und dann selbst zu vertiefen, könnte hier eine Lösungsform sein.

Der Seminar-, Tagungs- und Konferenztourismus wird definitiv deutlich abnehmen, aber er wird nie gänzlich verschwinden.

Es war schon sehr spannend mit allen anderen wahrzunehmenwie Themen, die vorher schon in mehreren Videokonferenzen angesprochen, diskutiert und bewegt worden waren, aber nie zu einem Abschluss geführt werden konnten, sich in wenigen Minuten auflösten.

„Das hast Du schon immer so gesagt, aber erst jetzt glaube ich es. Erst jetzt habe ich wirklich den Eindruck, dass Du es Ernst meinst“ – ein Zitat, eine Aussage, die uns alle nachdenklich gemacht hat und mit vielen Diskussionen und Reflexionen schließlich zu der Überzeugung gebracht hat, dass digital die Präsenz nie wird ersetzen, im Sinne von vollständig ablösen, können.

Interaktion unter Menschen ist doch viel mehr als sich zu sehen und zu hören. Die Abstandsregeln haben Berührung oder das „Köpfe zusammenstecken“ immer noch verhindert, aber allein die volle körperliche und konzentrierte geistige Präsenz hat ein anderes Umfeld geschaffen. Eins, das Online nie da war.

Präsenz hat Mehrwert und diesen gilt es auch künftig zu nutzen.

Präsenz lässt sich mit digitalen Werkzeugen erfolgreich anreichern

Ich arbeite gern damit kleine Gruppen an ein FlipChart oder eine Pinnwand zu stellen und dann Themen schriftlich und grafisch erarbeiten zu lassen. Genau das ist aber mit den geltenden Abstands- und Hygieneregeln einfach nicht in herkömmlicher Weise möglich.

Im Ablauf habe ich daher bestimmte dieser Formate digitalisiert, sprich wir haben auf digitalen Endgeräten gearbeitet, obwohl wir im gleichen Raum gesessen haben.

Zuerst war das für die Teilnehmer etwas befremdlich, aber dann wurde es ganz schnell „normal“. Jeder blieb auf seinem Platz sitzen, die Regeln waren erfüllt, aber trotzdem konnte jeder wieder mitmalen, ergänzen, Texte und Stichworte hinzufügen und vor allem blieb die direkte und persönliche und umfassende Diskussion.

So konnte und wurde die Gesprächsqualität und die oben dargestellten Vorteile und Wirkungen von Präsenz erhalten, aber gleichzeitig auch dem Gesundheitsaspekt volle Rechnung getragen.

Die Rückmeldungen zeigten, dass diese Arbeitsform die Diskussion sogar reicher gemacht hat, da auf den digitalen Boards auch gleich Filme, Links, Bilder und andere Informationen gepinnt werden konnten, die sonst nur „gesprochen“ wurden. So war der Informationsgehalt für den/die Einzelne(n) sogar noch höher und intensiver. Da die Ergebnisse der Boards dann auch im Nachgang mit allen Links usw. zur Verfügung stehen, ist auch der Fundus dessen, was die Teilnehmer mit nach Hause nehmen größer und reicher geworden.

Ich gebe zu, dass ich bei der Konzeption sehr, sehr kritisch war, ob das wirklich gut funktionieren kann, aber im Nachhinein bin ich froh diesen Weg gegangen zu sein. Es hat sich gelohnt. Die tollen Ergebnisse und das Feedback der Teilnehmer*innen sprechen da auch eine ganz eigene Sprache.

Ich bin mir ganz sicher, dass hier auch ein weiterer Schatz der Erkenntnisse liegt. Es geht auch hier mit hybriden Arbeitsformen. Präsenz und Online/Digital müssen sich nicht als unterschiedliche Pole 180° versetzt gegenüber stehen.

Auch hier ist mutig ausprobieren und auch mal das Risiko des Scheiterns in Kauf zu nehmen ein guter, richtiger und wichtiger Schritt.

Meine Lernkurve war deutlich und auch nicht alle Ideen haben dem Aufeinandertreffen mit der Realität im Seminar/Workshop standgehalten. Wir haben gemeinsam vieles verändert, adaptiert oder auch ganz anders gemacht als eigentlich vorgesehen.
War das aus Sicht der Teilnehmer*innen ein Problem? Nein! Gab es deswegen Zweifel an der Kompetenz, an der Wirksamkeit des Trainers/Dozenten? Keineswegs!

Covid-19 hat uns herausgefordert und fordert uns auch weiterhin noch deutlich heraus. Einer meiner letzten Beiträge heißt bewusst „Fitter durch Corona“ und mit den beiden Erkenntnissen aus den Präsenzveranstaltungen fühle ich mich fitter für die Zukunft. Es gibt jetzt Ideen, Ansätze, Wege, die ich vorher bestimmt so nicht gegangen wäre. Manche Veränderung tut weh und wird auch noch weiter schmerzen, aber das macht das jetzt neu gelernte nicht schlechter oder weniger wert.

Digital ist gut. Präsenz ist gut. Beides hat seine Vorteile, beides hat seine Grenzen in bestimmten Umfeldern.

Für uns Berater, Trainer, Coaches kommt es jetzt darauf an zu lernen, was für unsere Klienten der beste, der hilfreichste Weg ist. Hierbei auch von einander zu lernen wird unsere Möglichkeiten und Position bei unseren Kunden nur stärken.

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt – ich gehe hiermit den ersten:
Wer sich mit mir (egal ob Kollege oder Kunde) austauschen möchte, wie wir unser Angebot künftig verändern können und welche Learnings ich schon gemacht habe, dem stehe ich gern zur Verfügung.

Ich freue mich auf die Kontakte und Gespräche.

Eine schöne Woche und viele gute Erkenntnisse!

Der mbh-Impuls zur neuen Woche

Impuls 22.06.2020

Ganz häufig versuchen wir in unserem Leben anderen nachzueifern, weil wir sie als gutes Vorbild erachten. Aber wenn wir über diese Vorbilder hinauswachsen wollen, dann müssen wir Ihre Fußspuren verlassen und eigene Wege gehen.

Welches sollen Ihre Wege sein? Welche Fußspuren müssen Sie verlassen?

Lassen Sie uns drüber sprechen. Wir begleiten Sie gern.

Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
Björn Harder

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